Parchall 1. – 17.11.2025

Am Samstag haben wir zuerst das Teak abgeklebt und dann das Sikka in die Fugen gespritzt. Das ist eine unglaubliche klebrige Angelegenheit. Überall ist das schwarze Zeug. Abends sind wir mit Anne und Jörg noch schön zum Essen gegangen. Garnelen mit einer Curry-Mango-Soße und Wildreis dazu.




Am Sonntag hat Gunnar am vormittag noch einige Arbeiten erledigt. Mittags sind wir mit unseren Bootsnachbarn nach Ferragudo am Strand entlang gelaufen und haben dort ein Eis gegessen. Abends wollten wir nach Portimao zum Spanferkel Essen gehen, das Restaurant hatte leider geschlossen. So haben wir einen Döner gegessen. War auch gut.
Am Montag bin ich mit Anne, unserer Nachbarin, zur Markthalle nach Portimao gelaufen und danach waren wir im CroCante Kaffee trinken. Wir sind über die Straße ins Happy Home Living zum bummeln gegangen. Weihnachtsdeko ohne Ende. Gunnar hat in der Zwischenzeit den Teakboden abgeschliffen.



Am Dienstag kommt unser Mast, Termin 11.30 Uhr. Mittlerweile haben wir 11 Karton Wein, diesen und noch viele andere Vorräte habe ich verstaut, unter den Bodenbrettern in der Küche, unter meinem Bett (wo die ganzen Batterien und der Warmwasserboiler sind) unter Gunnar´s Bett (dort sind die 2 Stahltanks für den Diesel). Teilweise musste ich die Flaschen einzeln verstauen und mit Streifen von einer Gummimatte sichern. Dazu habe ich den ganzen Vormittag benötigt. Pünktlich um 11.30 Uhr steht der Kran vor unserem Schiff und die Arbeiten zum Mast stellen, gehen los. Es ist immer wieder spannend wie der Mast gelegt oder gestellt wird.







Am Mittwoch nach dem Frühstück haben wir das Deck geschrubbt. Zwischendurch hat es immer wieder mal geregnet. Wir waren richtig stolz, wie schön das Boot nach 37 Jahren aussieht. Es sind zwar nicht alle Stellen richtig sauber geworden, aber im Vergleich zu vorher richtig schön. Wir haben von Vasile von der Fa. Slick Hull ein gutes Reinigungsmittel empfohlen bekommen.



Kleiner Überblick über das Hafengelände wo wir seit Ende September leben.












Wir arbeiten jeden Tag am Boot z.B. wollte ich am Freitag, dass wir zusammen nochmals im Saloon den Tisch abbauen, die Treppe abmontieren, damit wir die Bodenbretter hochheben können (was garnicht so einfach ist, da man jedes Brett in einem speziellen Winkel anheben muss) um von den Zwischenräumen Fotos zu machen, wegen den Leitungen und Absperrventilen. Dabei kam uns die Idee, dass wir eigentlich einige alte Leinen, welche wir in der Buckskiste haben, dort unten deponieren können. Für die Atlantiküberquerung wollte Gunnar auch noch einen gewissen Wasservorrat anschaffen, im Falle der Wassermacher ausfallen würden. Also sind wir in den Supermarkt und haben 7 Flaschen à 6l Wasser gekauft und dort verstaut. Am Samstag hat Gunnar von Vasile ein Spezialwerkzeug bekommen, um die Kielbolzen nach zu ziehen, da unser Vorgänger diese neu ersetzt hatte. Also das gleiche nochals von vorne. Am Montag hat Gunnar das Werkzeug wieder zurück gebracht und erläutert, dass wir 3 Kielbolzen noch fester anziehen konnten und der Rest war O.K. Darauf hatte Vasile gesagt, er hätte noch ein besseres Werkzeug dazu, wir sollten das noch ausprobieren. Also haben wir am Montag das gleich nochmals gemacht und tatsächlich konnten wir noch die anderen Kielbolzen fester anziehen. Mittags hat Gunnar noch den Schwanenhals an der WC-Leitung angebracht. So vergeht jeder Tag und am Abend denkt man, was habe ich heute eigentlich getan. Aber alles was man anfängt, bringt irgendwelche Probleme mit sich oder man macht manches 2-3 mal.





Unser erster Krantermin wäre am Freitag der 7.11. gewesen. Diesen haben wir verschoben, da das Wetterfenster nicht günstig war um Richtung Madeira zusegeln und wir noch ein paar Arbeiten hatten, welche an Land besser zu bewältigen sind. Also haben wir für Mittwoch den 12.11. einen neuen Krantermin ausgemacht.
Am Dienstag den 11.11. bin Anne und ich nach Portimao zum Bummeln und Kaffee trinken gegangen. Auf dem Rathaus Vorplatz war eine kleine Zeltüberdachung und es wurde ein Feuer mit Reisig vorbereitet. Vor der Überdachung stand schon eine lange Schlange mit Senioren 70 Jahre aufwärts und es gab Livemusik. Hier wurden Kastanien geröstet und in kleine Tütchen verpackt. Jeder erhielt eine Tüte geröstete Kastanien und einen kleinen Becher Wein dazu (kostenlos). So wird hier mittags St.Martin gefeiert.





Abends sind wir mit unseren Bootsnachbarn Essen gegangen. Es war eine schöne Zeit mit ihnen. Wir haben Fleischspieße mit Pommes, Reis,Salat und dazu Sangria als Abschied gegessen. Morgen haben wir um 14.30 Uhr Krantermin.
Am Mittwoch Morgen war es schon recht windig. Ich bin noch schnell zum Einkaufen, da wir unseren Kühlschrank erst im Wasser testen können, um für die nächsten Tage genügend Proviant zu haben. Wir wollen bis zum Start unserer Fahrt noch in den Hafen von Portimao gehen und das Zeitfenster und den angesagten Sturm (40-50 Knoten und 4-6m hohe Wellen) für die nächsten 3-4 Tage abwarten. Gunnar ist in der Zwischenzeit zu Vasile der Fa. Slick Hull gegangen und hat nachgefragt, ob bei diesem Sturm der Krantermin statt findet. Er sagte, der Sturm zum Kranen ist kein Problem, aber aus der Krangasse bei diesem Sturm, welcher uns auf die Betonmauer drückt, ist viel gefährlicher. Er meinte, da könnten wir evtl. einen Schaden am Boot abbekommen und er würde uns raten, den Termin zu verschieben. Auch der Hafen draussen an der Hafeineinfahrt sei auch sehr unruhig. Ich war echt froh, dass der Termin verschoben wurde, da ich kein gutes Gefühl hatte. Neuer Termin Montag 11.30 Uhr. Unsere Nachbarn lachten nur und wir haben uns für den nächsten Abend zum Kartenspielen verabredet.
Nachdem wir an Land bleiben, will Gunnar noch oben am Mast die Stahldirk austauschen. Jörg und ich haben ihn hochgezogen. Wir mussten uns beeilen bevor es zu regnen beginnt.


Von Donnerstag bis Samstag hat es gestürmt, geregnet und gewittert. Im Boot hatte man teils das Gefühl, dass das Boot von den Böcken fliegt. Wir sind im Bett bis 12.00 Uhr liegen geblieben, haben gemütlich gefrühstückt und wenn es gegen nachmittag mal aufgehört hat zu regnen, sind wir ins Crocante zum Kaffee trinken und danach einkaufen. Wir müssen ja jeden Tag neue Eiswürfel für den Kühlschrank holen.
Am Sonntag war es zwar noch windig, aber die Sonne hat wieder gescheint. Wir haben draussen gemütlich gefrühstückt, mit unseren Freunden telefoniert und machen jetzt noch ein wenig Hausarbeit. Heute Abend kommen Jörg und Anne zu uns zum Kartenspielen. Die Zwei werden uns fehlen.
Krantermin 17.11.2025

Am Montag bevor es um 11.30 Uhr losgeht zum Kranen, gehe ich noch schnell den letzten Proviant besorgen und gebe im Hafenbüro unsere Karte für den Eingang ab. Gunnar erledigt noch Kleinigkeiten und natürlich ist er immer für ein Schwätzchen mit unseren Nachbarn bereit. Wir hatten richtig viel Spaß zusammen.
11.30 Uhr der Kran kommt und fährt uns zur Rampe. Nachdem die Stützen auf der Seite weg sind, kommt Vasile noch mit einem Arbeiter und aktiviert die letzten Stellen am Copper Coat. Dabei hat er ganz unten am Kiel festgestellt, daß beim anheben vom Holzblock eine Stelle abgesplittert ist. Er kam sofort mit einem schnell trocknendem Epoxy und hat zumindest diese Stelle vorläufig ausgebessert. Als das Boot im Wasser, aber immernoch am Kran war, kam der Monteur und hat unsere Kühlschränke noch überprüft. Ob sie anspringen und ob die Durchbrüche dicht sind. Alles funktioniert soweit. Wir sind für eine Nacht in den Hafen nach Portimao gefahren und haben vorher an der Tankstelle noch getankt. Mittags kamen noch Anne und Jörg zum Kaffee trinken vorbei. Abends habe ich uns Geschnetzeltes mit Reis gekocht und gleich eine größere Menge, damit wir auf der Überfahrt nur noch das Essen warm machen müssen. Abends sind wir noch duschen gegangen und haben alle Sachen für die Überfahrt wieder gut verstaut.

Portimao – Überfahrt 18. – 21.11.2025

Am Dienstag um 10.00 Uhr verlassen wir den Hafen von Portimao und das Abenteuer beginnt. Eigentlich wollten wir schon um 9.00 Uhr losfahren, aber unsere Wasserspülung an dem WC hat wieder gesponnen. Wir segeln bei strahlendem Sonnenschein los. Wir freuen uns richtig, dass es nach 6 Wochen in der Werft endlich losgeht.
Bereits gegen Abend wird es mir langsam übel. Ich habe voller Zuversicht einen Kaugummi gegen Übelkeit genommen und hoffe, dass er wie bisher recht schnell wirkt. 2 Stunden später rennt bereits Gunnar zu Reling und muss sich übergeben. Danach geht es ihm immer besser. Bei mir jedoch hält der Zustand weiterhin an. Durch die Kaugummis werde ich auch richtig müde. Ich habe nachts mit voller Segelbekleidung im Salon geschlafen und bin immer wieder an Deck gegangen, wenn Gunnar geschlafen hat und habe überprüft, ob die Segel, die Windrichtung und der Wind zugenommen hat. In der 2. Nacht um 3.00 Uhr wurde der Wind wieder etwas stärker, so dass wir beschlossen haben, das Großsegel wieder zusetzen. Beim Ausrollen haben wir festgestellt, daß an der Mainsail-Furler-Winsch wir einen Überläufer haben. Absolut unverständlich. Gunnar blieb in dieser Situation nichts anderes übrig, wie die 27m Leine zu kappen. Mir war bewußt, daß er die Leine direkt in der Mitte durchtrennt. Er jedoch dachte, daß sei direkt am Anfang. Er hat über eine halbe Stunde gebraucht, bis er die Leine aus der Winsch hatte. Am nächsten Morgen hat er bei tageslicht, auch festgestellt, dass die Leine nicht mehr zu gebrauchen ist. Glückerweise haben wir noch eine 25 m Leine in dieser Stärke. Wir sind vorerst nur mit dem Vorsegel weiter gesegelt.
Durch die extreme anhaltende Welle hat sich mein Zustand während der Überfahrt nicht gebessert. Wir sind die ganze Überfahrt in der Segelbekleidung geblieben, vor Übelkeit haben wir kaum etwas gegessen und getrunken. Selbst der Gang zur Toilette war für mich beschwerlich, weil danach die Überlkeit zunahm. Wir haben bei der Überfahrt so 17 – 23 Kn Wind und in den Böen bis 35 Kn direkt von hinten. Die durchschnittliche Geschwindigkeit waren so ca. 6 Kn.
Nach 486 sm 3 Tagen und 11 Stunden sind wir Freitagabend um 21.00 Uhr in Porto Santo angekommen. In dem Hafenbecken war es zwar leicht beleuchtet, aber wir hatten beim Ankersetzen teilweise Böen bis zu 34 Kn. Was uns das Ankern erschwerte. Beim ersten Versuch hat der Anker nicht richtig gehalten, beim 2. Versuch hat der Anker gehalten aber wir hatten zuwenig Abstand zum nächsten Schiff und beim 3. Versuch war alles O.K. Ich war nur noch froh, dass dieser Trip zu Ende war.







Porto Santo 22. – 25.11.2025
Porto Santo ist eine portugiesische Insel etwa 42 km nordöstlich von Madeira. Sie ist etwa elf Kilometer lang und nicht mehr als sechs Kilometer breit. Sie ist für ihren langen Sandstrand mit dem schönen gelben Sand bekannt.

Am Mittwoch haben wir erst einmal in unserem Bett ausgeschlafen, gefrühstückt und das Boot aufgeräumt.Am Binimi haben wir festgestellt, daß der Reischverschluß kaputt gegangen ist. Den haben wir provisorisch repariert. In der Bilge stand schon wieder Wasser, wir wissen immernoch nicht wo das herkommt. Mittags haben wir dann mit Genuss unser Geschnetzeltes gegessen. Als der Anker gesetzt war, hat gestern Abend meine Übelkeit aufgehört.
Am Sonntag haben wir wieder ausgeschlafen und mit Dania, Wolfi und Andrea telefoniert. Gegen mittag haben wir unser Dinghi zu Wasser gelassen und sind an Land gefahren. Porto Santo ist ein netter kleiner, touristischer Ort. Zu dieser Jahreszeit ist nicht sehr viel los. An der Promenade ist bereits die Weihnachtsbeleuchtung angebracht. Für uns kommt bei diesen Temparaturen keine Weihnachtsstimmung auf. Wenn wir mehr Zeit hätten, würden wir uns einen Roller mieten und die Insel erkunden. Täglich kommt die Fähre von Madeira und parkt fast neben uns.







Am Montag aktualisiere ich erstmal wieder unsere Homepage und Gunnar hat immer etwas zu reparieren. Am Mittag fahren wir mit dem Dinghi wieder an Land und wollen einen langen Spaziergang am Strand entlang machen. Morgen wollen wir weiter nach Las Palmas segeln, weil unser 3. Besatzungsmitglied am 30.11. für die Antlantiküberquerung ankommt. Nachdem wir, aufgrund der Windsituation, solange nicht von Portimao weggekommen sind, müssen wir leider Madeira auslassen. Sehr schade, da ich mich richtig auf die Insel gefreut habe.




Wir gehen Barfuß am Strand spazieren, das Wasser hat ca. 20 Grad und Dania hat uns vor ein paar Stunden ein Foto von Würzburg geschickt, wo bereits Schnee liegt. Es war einfach ein herrlicher Tag.
Überfahrt nach Las Palmas 25.-27.11.2025

Am Dienstag um 8.00 Uhr bei Sonnenaufgang sind wir Richtung Las Palmas gestartet. Wir hatten einen schönen Wind und die Welle war für mich auch gut. Ich hatte keine Übelkeit, so dass ich sehr zuversichtlich den Tag gemeistert habe. Abends habe ich für uns noch schön gekocht und wir hatten auch richtig hunger.
Unsere Eindrücke während der Überfahrt.







Am Mittwoch gegen mittag fing bei mir die Übelkeit wieder an, da auch die Welle wieder zunahm und ruppiger wurde. Wir hatten richtig tollen Wind, aber aufgrund, dass unser Autopilot richtig viel arbeiten musste und es bewölkt war, haben unsere Batterien nicht genug laden können. Daher haben wir gegen 15.00 Uhr den Motor mit laufen lassen, damit sich die Batterien aufladen können für die Nacht. Um 19.00 Uhr hat Gunnar den Motor wieder ausgeschalten, da die Batterien bis zu 95% wieder voll waren. Gunnar hat einen Blick in den Motorraum gemacht und festgestellt, dass dort ziemlich viel Wasser drin ist. Wir haben ca. 25 Liter Salzwasser geschöpft und jetzt ging die Frage los, woher kommt das Wasser? Ich habe ihm so gut wie es ging geholfen, bin aber meistens unten im Saloon flach gelegen.
Las Palmas 27. – 30.11.2025
nach 2 Tagen 5 Stunden 302 sm mit durchschnittlich 5,7 kn haben Las Palmas erreicht.
Am Donnerstag morgen hat Gunnar nochmals den Motorraum überprüft, und es war nur noch eine geringe Menge an Wasser da. Aber die Gedanken, woher das Wasser kommt, hörten nicht mehr auf. Um 13.00 Uhr sind wir in den Hafen von Las Palmas eingelaufen. Bis wir am Info-Steg angelegt haben und vor dem Hafenbüro waren, war es bereits 13.45 Uhr. Wir haben Glück die Mittagspause ist von 14.00 – 16.00 Uhr. Wir betreten das Hafenbüro und wurden gleich wieder weggeschickt, da wir erst um 16.00 Uhr wieder kommen sollen. Kaum waren wir im Hafen, war die Übelkeit wieder weg. So haben wir erst einmal Mittagessen gekocht und bis 16.00 Uhr gewartet. Das Einchecken hat fast 45 Minuten gedauert und die Liegeplatzgebühr für 1 Woche betrug 95,00€. In Portimao hätten wir in der Hauptsaison für 1 Nacht 81,00€ bezahlt. Um ca. 18.00 Uhr waren wir mit anlegen fertig und haben erst fest durchgeatmet und das Schiff wieder aufgeräumt. Gunnar hat nochmals den Motorraum überprüft und für Freitag einen Arbeitsplan geistig erstellt. Mich nervt es mittlerweile, dass jedesmal wenn wir einen Hafen anlaufen, erst mal ein kompletter Tag mit Reparaturen verplant ist. Abends haben wir geduscht, gegessen und sind recht früh ins Bett gegangen.
Am Freitag wurde erst einmal nach dem Problem mit dem Wasser gesucht. Gunnar vermutet, dass am Schlauch zur Motorwasserpumpe der Fehler liegt oder dass hinten bei der Steueranlage evtl. eine Dichtung defekt ist. Mittlerweile hat er festgestellt, dass beim Impeller (diesen haben wir im Juli gewechselt) zwei Flügel angerissen sind. Wir haben im Saloon wieder alle Bodenbretter ausgebaut und überall das Salzwasser aufgewischt. Also am späten Nachmittag um 17.00 Uhr sind wir los, um Ersatzteile zu besorgen. Jedoch die meisten Shiphändler schliessen um 17.00 Uhr. So haben wir den Abend an Bord verbracht und sind wieder früh ins Bett.
Am Samstag sind wir gleich um 9.00 Uhr losgezogen und haben uns einen Überblick über die einzelnen Warenangebote der Shiphändler gemacht. Ein sehr gut sortierter Laden hat sogar 18% Rabatt wegen Black Friday. Wir konnten einiges besorgen. Danach sind wir dann in die Stadt gelaufen, um die Autovermietung, welche uns vom Hafenbüro empfohlen wurde, aufzusuchen. Ungefähr nach 1,5 Km haben wir festgestellt, dass Gunnar seine komplette Geldbörse mit Ausweis und Führerschein vergessen hat. Ich habe gesagt, wir gehen jetzt einfach in das Büro und fragen nach, ob sie überhaupt ab Sonntag für eine Woche, ein Auto zur Verfügung haben. Im Hafen liegt nämlich die Aida und sehr viele Aida-Touristen mieten sich für einen Tag ein Auto. Wir kamen im Büro an und haben unser Problem bezüglich den Dokumenten geschildert und er sagte, no Problem. Haben Sie auf dem Handy eine Kopie ihrer Dokumente. Wie es der Zufall will, hat Gunnar ja bereits vor 2 Jahren schon einmal seinen kompletten Geldbeutel zu Hause vergessen, als wir nach Frankreich in Urlaub fuhren. So haben wir den Chat Verlauf von Dania durchsucht und alle Kopien waren noch auf dem Handy. Perfekt das Auto wird uns morgen um 8.00 Uhr direkt an den Steg geliefert. Auf dem Rückweg haben wir die Fussgängerzone mit Weihnachtsmarkt entdeckt. Für uns komisch in kurzer Hose und T-Shirt auf dem Weihnachtsmarkt. Wir sind zurück aufs Boot und Gunnar hat noch ein paar Kleinigkeiten gemacht. Abends nach dem Abendessen an Bord sind wir dann nochmals in die Fussgängerzone gegangen. Da war wieder der Weihnachtsmarkt mit Weihnachtsmusik und am Ende der Fussgängerzone war eine Bühne mit DJ und danach eine Live-Gruppe aufgestellt. Es war eine super Stimmung.










