We´ve fed up, we're going sailing
September 2025
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September 2025

Nazaré – Peniche – Cascais – Lissabon – Sesimbra – Sines – Sagres – Alvor

Nazaré 31.8.-3.9.25

Die Nazaré Wellen sind riesige, gefährliche Wellen, die im Winter (Oktober bis Februar) an der Atlantikküste Portugals auftreten und bis zu 30 Meter hoch werden können. Ihre extreme Größe wird durch den Nazaré-Canyon, einen tiefen Unterwassercanyon, der vor dem Strand liegt, verursacht. Dieser Canyon speichert und verstärkt die Wellenenergie, wodurch sich die Wellen aufrichten und zu gigantischen Dimensionen anwachsen, bevor sie auf den Strand treffen. 



Der deutsche Surfer Sebastian Steudtner hat am 29.10.2020 die größte Welle mit 26,21 m gesurft. Wir waren in dem Surfmuseum, was sehr interessant war, da einige Videos über dieWellen, Surfer und den Nazaré Canyon gezeigt wurden. Wir hätten den ganzen Tag am Strand verbringen können, um die Wellen zu beobachten. Ab 6 m wird eine Welle bereits als Big Wave genannt.



diese Bahn führt in den erhöhten Ort, wo auch das Surfmuseum ist

Das Surfmuseum: von hier aus kann man die Surfer gut beobachten




Peniche 3.9.25

Wir haben heute um 8.30 Uhr den Hafen von Nazaré verlassen. Ich habe nochmals das Surfmuseum im Nebel fotografiert. Die 35 sm nach Peniche sind wir motort, da wir zwar zwischen 5-10 Knoten Wind hatten, aber das direkt von vorne. Peniche ist ein kleines Küstenstädtchen, wir haben das Castello besichtigt und die Stadt. Morgen werden wir wieder weiter reisen.


Cascais 4.9.25

Wir sind von Peniche nach Cascais mit dem Großsegel unter Motor und die letzten 2-3 Stunden konnten wir sogar den Motor ausschalten. Der Wind kam von hinten und die Welle war immer noch ziemlich hoch, so dass das Vorsegel und Großsegel geschlagen haben. In Cascais haben wir den Anker bei 17-20 Knoten Wind gesetzt und haben die Bucht nur zum Übernachten genutzt.

Auf der Überfahrt von Peniche nach Cascais sind wir am Cabo da Roca vorbei gekommen. Cabo da Roca ist der westlichste Punkt des europäischen Festlands. Er liegt 140 Meter über dem Meeresspiegel und gehört zur Gemeinde Colares im Kreis Sintra.

Lissabon vom 5. – 10.9.25

Am Freitag sind wir um 12.00 Uhr in Lissabon angekommen. Heute wäre ein schönes Segelwetter gewesen, doch leider war der Weg von Cascais nach Lissabon nicht so weit. Wir haben uns angemeldet, etwas gegessen, Gunnar hat danach noch die Positionslampen repariert und ich hab für den nächsten Tag eine Besichtigungsroute rausgesucht. Wir haben vom Hafenmeister einen Stadtplan erhalten. An unserem Steg hat ein Portugiese sein Boot liegen, dieser spricht sehr gut deutsch und hat uns auch noch einige Tipps gegeben.

Am Abend haben wir noch einen Spaziergang zur Basilica da Estrela gemacht. Dort hat vermutlich gegen später der Gedenkgottesdienst für die Unfallopfer (vor 2 Tagen) statt gefunden, da die Presse und die Mitarbeiter der Bahngesellschaft stark vertreten waren. Wir sind noch in den gegenüberliegenden Park gegangen und haben ein Bier getrunken, da ein DJ Musik aufgelegt hat, war das richtig entspannend für uns. Auf dem Rückweg sind wir bei Assembleia da Republica vorbei gekommen.




Am Samstag sind wir früh aufgestanden und sind in das Stadtviertel BAIRRO ALTO „der schönste Stadtteil“ gelaufen. Auf dem Weg sind wir durch die kleinen Gassen, immer bergauf, den gelben Standseilbahnen und vielen anderen Sehenswürdigkeiten vorbei gekommen. Unser Ziel war der Aussichtspunkt Miradouro de Sao Pedro de Alcantara, die prunktvolle (innen) Kirche Igreja Sao Roque und eigentlich die Standseilbahn Elevador da Bica (diese ist jedoch vor 2 Tagen abgestürzt).



von aussen ganz schlicht und innen, prachtvolle Schnitzereien

Auf dem Rückweg sind wir zum Estacao do Rossio gelaufen, dahinter beginnt die edelste Einkaufsstrasse Avenida da Liberda und endet am Denkmal Marques de Pombal. Wir haben in der Pinkstreet noch etwas getrunken und sind dann zum Time Out Market zum Essen gegangen. Am Abend habe ich erst einmal meine Füße hochgelegt.






Pinkstreet


Time Out Market



Am Sonntag sind wir nach Belem gelaufen und haben folgende Sehenswürdigkeiten angeschaut. Wir sind in kein Museum und auch nicht in das Kloster gegangen, da überall lange Warteschlagen waren.


Torre de Belem
Padrao dos Descobrimentos
Touristenatraktion Bus fährt auf der Straße und im Wasser
Museum in altem Kraftwerk, mit Ausstellung zu erneuerbarer Energie und elektr. Phänomenen.


Spätgotisches Kloster Mosteirro dos Jeronimos

Am Montag sind wir zur Anfangsstation Pazeres der berühmten Buslinie 28 gelaufen und haben sofort einen Sitzplatz bekommen. Wir sind bis zum Ende Martim Moniz gefahren. Statt einer Seilbahn gab es hier eine Rolltreppe, die uns höher zum Castelo de Sao Jorge brachte. Als wir am Castelo ankamen, war die Warteschlange so lang, dass wir gar keine Lust mehr hatten, dieses zu besichtigen. Also sind wir durch die kleinen Gassen, durch den Stadtteil Alfama und Baixa gelaufen. Abends waren wir in dem Lokal Portugalia, welches uns empfohlen wurde, beim Essen.



Endstation Martim Moniz
Hop On – Hop Off Busse
Tuk – Tuk
Oldtimer so kann man Lissabon erkunden.
Kneipe im 2. Stock Pink Elephant
Castelo Sao Jorge
Praca do Comercio


Igreja de Santa Catarina


Am Dienstag sind wir nochmals die Buslinie 28 bis zur Endstation Martim Moniz gefahren und sind zu Fuß die kleinen Gassen und Sehenswürdigkeiten durch die einzelnen Stadtviertel GRACA, ALFAMA, CHIADO, BAIXA und BAIRRO ALTO gelaufen. Die Seilbahnen waren in den Stadtvierteln alle still gelegt. Es gibt hier soviele faszinierende Gebäude und Plätze, welche aufgrund ihren Verzierungen, Fliesen, Größe selbst die Straßen, Gehsteige und Plätze sind alle unterschiedlich gepflastert. Lissabon ist eine absolut sehenswerte Stadt.


Sesimbra 10. – 12.9.25

Am Mittwoch haben wir den Hafen Alcantara in Lissabon verlassen und sind nach Sesimbra gesegelt. Wir mussten eine gute Stunde im Nieselregen aus dem Fluss Tejo motoren, bis wir unseren Kurs Richtung Sesimbra einschlagen konnten. Jetzt kam auch die Sonne raus.

Dies ist das Cabo Espichel, dahinter ist die Bucht von Sesimbra. Am Abend zuvor wurden hier Orkas gesichtet. So hatte ich kein gutes Gefühl bei der Überfahrt. Wir sind sehr gut angekommen und haben die deutsche Seglergruppe mit 4 Schiffen getroffen.

Am Donnerstag haben wir erst einmal ausgeschlafen und festgestellt, dass die anderen 4 Schiffe bereits wieder weg waren. Beim Frühstück hatten wir diesen schönen Blick auf die Bucht und das Castelo von Sesimbra. Wir haben einen Büro- und Putztag eingelegt und sind nicht an Land gefahren.

Am Freitag haben wieder ausgeschlafen, gemütlich gefrühstückt und sind mittags mit dem Dinghi an Land gefahren. Leider sind wir zur Siestazeit um 14.00 Uhr an Land und mussten bis 15.00 Uhr warten, bis die Geschäfte wieder aufmachen. Wir haben dort einen Burger gegessen und haben dann Obst, Gemüse, Brot und Fleisch für die nächste Zeit eingekauft. Der letzte Hafen den wir anlaufen ist Sines, jedoch erst am Samstag Abend.

Sines 13.9.2025

Am Samstag um 7.30 Uhr haben wir den Ankern hochgezogen und sind Richtung Sines motort. Ein tolles Ereignis waren die Delphine, die eine ganze Zeit neben uns geschwommen sind. Wir sind um 15.15 Uhr in Sines angekommen, haben uns angemeldet und erst einmal eine halbe Stunde Mittagschlaf gemacht. Durch den Wellengang wird man richtig müde. Danach haben wir uns eine ausführliche Dusche genehmigt, zu Abend gegessen und sind dann auch schon um 21.00 Uhr ins Bett gegangen.

Sagres 14.-17.9.25

Am Sonntag haben wir um 6.15 Uhr den Hafen von Sines verlassen und haben dabei diesen herrlichen Sonnenaufgang erlebt. Vor dem Hafen von Sines warten mindestens 6 Tanker darauf, dass Sie in den Hafen geschleppt werden. Nach 64 sm und 12 Stunden motoren haben wir die Bucht von Sagres erreicht. Als wir um das Cabo de Sao Vicente kamen, wo man anscheinend die letzte Bratwurst vor Amerika essen kann, hat der Wind auf 25-28 Knoten aufgefrischt. Auf diesen Wind haben wir den ganzen Tag gewartet. Wenn der Wind direkt von hinten kommt läuft unsere Moody erst ab konstant 10 Knoten und mehr, damit wir mit 5-5,5 Knoten Geschwindigkeit voran kommen. In der Bucht haben zur selben Zeit noch 5 andere Segelboote geankert. Darunter waren auch 2 Deutsche. Wir haben in Sines mit der Crew von Brighton Belle ausgemacht, dass wir morgens zusammen lossegeln. Über die Orca.PT haben wir erfahren, dass die Brighton Belle zur gleichen Zeit den Hafen verläßt. Nachdem zwar oberhalb von unserem Aufenthaltsort, mittlerweile mehrmals täglich Orcas gesichtet und Angriffe statt finden (gestern wurde die Crew gerettet, aber das Segelboot ist gesunken) ist es beruhigender, wenn ein anderes Schiff in die gleiche Richtung segelt.

Am Montag haben wir erst schön ausgeschlafen, gefrühstück, ich habe die Homepage und den Haushalt auf das laufende gebracht und Gunnar noch unsere Bank- und Büroarbeiten erledigt. Am späten Nachmittag haben wir uns draussen hingesetzt und einfach das Bordleben genossen.

Am Dienstag haben wir den Entschluß gefasst, dass wir mit dem Dinghi an Land fahren und uns den kleinen Ort Sagres ansehen. Mittlerweile sind wir nur noch 2 Boote in der Bucht, so sind wir bei dem Hamburger Sven, 78 Jahre vorbei gefahren und haben noch ein kleines Schwätzchen abgehalten. Bei dem Wellengang ist es etwas schwierig am Strand anzulegen. Jedenfalls hat Gunnar den Motor zu früh ausgemacht, so hat sich das Dinghi gedreht und uns beide abgeworfen. Das war diesen Sommer unser erstes Badeerlebnis am Strand. Wir waren komplett naß und voll mit Sand. So sind wir mit unseren Badesachen am Strand entlang spaziert und haben unsere Anziehsachen zum Trocknen ausgelegt. Mit unseren halbtrockenen Kleidern haben wir im Strandrestaurant noch etwas gegessen und sind danach durch den Ort gelaufen. Es war trotz allem ein schöner Tag. Auf dem Rückweg sind wir bei Sven nochmals vorbei gefahren und haben ihm von unserem Erlebnis erzählt. Er hat alles bereits beobachtet. Auch haben wir an diesem Nachmittag Delphine in der Bucht gesehen.

Am Mittwoch sind wir wieder an Bord geblieben, da der Wellengang zu gelegt hat. Wir haben beschlossen, dass wir am Donnerstag weiter nach Alvor segeln. Da mittlerweile der Seegang den Aufenthalt an Bord beschwerlich und nervig machte. Nachts hatte man das Gefühl, daß man gleich aus dem Bett rollt und tagsüber konnte man sich ohne festhalten nicht an Bord bewegen.

Blick vom Schiff aus,
auf die Bucht und
den Strand

Alvor 18. – 28.9.25

Am Donnerstag sind wir bereits um 8.00 Uhr los motort, da der Wind direkt von vorne kam und wir die Bucht zur Hightide um 13.00 Uhr anfahren müssen. Auf dem Weg nach Alvor sind wir an den Grotten von Lagos vorbei gekommen und haben die vielen Ausflugsschiffe und Grotten beobachtet.

Die vielen Grotten
von Lagos

Nach Alvor kommt man nur über den Rio Alvor. Dort wollten wir auch direkt in die Bucht fahren. Aber die Fahrrinne zur Bucht ist nur sehr eingeschränkt zu befahren, selbst bei Hightide, ist es für Fremde sehr schwierig. Wir haben dann direkt hinter der Einfahrt zur Flussmündung, wie einige andere Boote unseren Anker bei 6,2 m gesetzt. Wir haben weiterhin den Pegel und die Lage überwacht, daß uns nicht das selbe, wie unserem Nachbarn passiert. In diesem Zustand (siehe Bild) war die Lowtide nocht nicht erreicht.

Am Freitag haben wir ausgeschlafen, schön gemütlich gefrühstückt, mit Dania 1 Stunde telefoniert. Sie hat endlich ein WG-Zimmer in Würzburg gefunden und hat uns alles genau berichtet. Mittags habe ich mit meinem Omnia-Ofen zum erstenmal Brot gebacken. Wir haben einfach die Ruhe ohne schaukeln genossen. Mittags ankern sehr viele Boote nur zum Baden und sind abends wieder gefahren.

Am Samstag sind wir nach dem Frühstück nach Alvor mit dem Dinghi gefahren. Zum Glück gab es einen Steg zum festmachen. Wir haben den Ort besichtigt, sind durch das Naturschutzgebiet an den ewig langen Badestrand gelaufen. Im Ortszentrum haben wir zu Mittag gegessen und sind dann gegen 17.00 Uhr bei Regen wieder zurück an Bord.

Am Sonntag wollten wir eigentlich wieder nach Alvor fahren, da an der Promenade sonntags Farmermarkt ist, mit frischem Obst, Gemüse und Gebäck. Wir sind früh aufgestanden und haben festgestellt, daß der Wind immer mehr zulegt. Bei 25 Knoten Wind haben wir entschieden, wir bleiben an Bord, da wir beobachten wollten, ob von allen Booten auch der Anker hält. Es war ein interessantes Schauspiel, da mittlerweile alle Boote in anderen Richtungen standen. Der Catamaran neben uns, hat sich immer wieder um die eigenes Achse gedreht. Teils war er so nah bei uns, dass wir uns kurz unterhalten konnten. Bei dem blauen Boot (siehe Bild oben) hat der Anker nicht gehalten und die Besatzung war nicht an Bord. Wir standen an Deck und haben gesehen, wie das Boot immer weiter auf uns zutreibt. Daniel (der Schweizer mit Cat) und Lukas (von einem deutschen Segelboot) sind auf dieses Boot und haben den Anker neu gesetzt. Puh das war ganz schön aufregend. Abends sind wir mit dem Dinghi zu Lukas, Selin, Paul und Lilly an Bord und haben noch zusammen ein Bier getrunken und uns für die Aktion bedankt.

Am Montag sind wir nach dem Frühstück an Land gefahren und sind 2 km zur Tankstelle gelaufen. Wir haben 10ltr. Super für unser Dinghi geholt. Dabei sind wir an den schönen gefließten Sitzbänke vorbei gekommen. Eigentlich wollten wir nochmals an der Markthalle zum Essen gehen, aber montags war die Markthalle und das Restaurant geschlossen. Wir haben im Supermarkt noch Bier und Advocado geholt, da wir abends bei Daniel eingeladen waren. Gunnar hat noch eine Guacamole gemacht. Lukas, Selin, Paul und Lilly waren auch da und wir hatten einen richtig schönen Abend zusammen.



hier sieht man die Sandbänke zur Lowtide

Am Dienstag sind wir an Land gefahren und haben noch einen größeren Einkauf getätigt und sind danach noch zum Essen neben der Markthalle. Mittags sind wir nochmals zu Daniel gefahren und wollten noch ein paar Tipps für die Atlantiküberquerung, nachdem er und Sabine dies schon 5 mal gemacht haben. Das Ziel von Daniel und Sabine sind die Bahamas.

Sonnenuntergang mit den Rauchwolken
von dem großen Feuer vom Hinterland bei Sagres

Am Mittwoch sind wir an Bord geblieben. Gunnar hat innen vom Ankerkasten die Klappe und das Schloß angepasst und abgedichtet. Danach hat er von unserer Teakbank mit Epoxy die Risse im Holz ausgfüllt. Abends hat Gunnar noch richtig lecker gekocht. Am Donnerstag hat Gunnar von unserer Teakbank die Sikastreifen teils rausgemacht. Das war sehr aufwendig. So haben wir diesen Tag auch wieder an Bord verbracht.

Am Freitag haben wir mit Schleifpapier den Rest der Sikastreifen rausgeschliffen, alle Teakbretter abgeklebt und Gunnar hat diese wieder neu gefüllt. Am Morgen hat uns Andre und Lisa aus Amsterdam angeschrieben, daß Sie an unserem Boot vorbei gekommen sind und vorne im Hafen ankern. Wir sollten doch, wenn wir an Land fahren bei ihnen auf ein Bierchen vorbei kommen. Wir haben alles wieder verstaut und sauber gemacht und sind so gegen 16.00 Uhr bei Andre und Lisa vorbei gefahren. Abends waren wir wieder, neben der Markthalle, beim Essen. Gunnar wollte unbedingt die halben Hähnchen vom Holzkohlegrill probieren. Super lecker. Wir sind ziemlich spät erst wieder an Bord gekommen und haben vom Hafen aus den Mond fotografiert. Eine tolle Stimmung.



Am Samstag sind wir gegen 11.00 Uhr wieder an Land gefahren. Auf einmal hat der Bezinschlauch zum Motor, Benzin verloren und ist ausgegangen. Gunnar mußte während der Überfahrt den Benzinschlauch fest an den Motor drücken, damit dieser genug Sprit bekommt. Ich habe zum erstenmal das Dinghi gelenkt. Es hat alles super geklappt. Diesmal haben wir eine Dorade und einen Wolfsbarsch vom Holzkohlegrill gegessen. Die Rückfahrt hat recht gut funktioniert. Der Motor ist zwar mehrmals ausgegangen, dafür aber auch immer wieder angesprungen. Als wir auf dem Schiff waren, hat Gunnar erst mal nach dem Ersatzteil gegoogelt, da der Dichtgummi einzeln nicht zu bestellen ist.

Am Sonntag können wir wieder nicht auf den Farmermarkt gehen, da die Hurrikanausläufer von Gabriele ziemlich heftig sind. So ca. 17-28 Knoten Wind. So haben wir richtig lange ausgeschlafen, gefrühstück, die Homepage auf das Laufende gebracht. Gunnar hat von unserer Teakbank die Klebestreifen abgezogen und alles begutachtet. Jetzt müssen wir es nur noch schleifen und dann kommt die andere Seite dran.

der Wind und das Ria von Alvor ist für die Kitesurfer ideal
der lange Strand von Alvor

Ferragudo 29.9.2025

Am Montag um 9.00 Uhr haben wir den Anker hochgezogen. Gunnar hat versucht den Anker zu drehen, damit dieser in der richtigen Position in die Halterung kommt und ist beim Drehen versehentlich auf die Fernbedienung gekommen, so dass sein linker Ringfinger zwischen die Kette kam. Aber auf mich will man ja nicht hören, wenn ich sage, zieh Handschuhe an. Wir sind ca. 1,5 Stunden zu der Bucht bei Ferragudo motort und haben dort wieder unseren Anker gesetzt. Morgen um 9.30 Uhr haben wir in Parchal Krantermin. Am Abend hatten wir einen richtig schönen Sonnenuntergang und die Ausflugsschiffe kamen wieder zurück.





Parchal 30.9.2025

Wir haben den Anker ohne Zwischenfälle hochgezogen und sind die Bucht von Ferragudo nach Parchal zu unserem Krantermin motort. Wir waren pünktlich, mußten aber trotzdem noch eine halbe Stunde warten, bis das größere Motorboot den Kran verlassen hatte. Nachdem kranen haben wir erst einmal unseren Ansprechpartner Vasile von der Fa. Slik Hull aufgesucht. Auf dem Weg haben wir gleich den Mitarbeiter Kan von unserem Rigger kennen gelernt. Kan ist gebürtiger Deutscher und hat mit uns für 14.00 Uhr gleich einen Termin vereinbart. Vasile ist mit uns durch das Werftgelände gelaufen und hat uns gezeigt, wo die Sanitäranlagen sind, welches Schiff unter deutscher Flagge fährt und wir haben gleich unsere Arbeitsaufträge durch besprochen. Für uns war es ein erfolgreicher Tag, da wir bereits am ersten Tag den Rigger, Schreiner und den Monteur für unseren Kühlschrank kennen gelernt haben.


3 Kommentare

  1. Andy

    Hi ihr Beiden
    bei eurer Reisebeschreibung kommt Fernweh auf. Wir hatten die gleiche Tour bereits vor Jahren allerdings über Land mit dem WoMo bereist und die vielen Eindrücke entlang der Route genossen.

    Das Thema „Orka“ scheint ja immer noch größere Ausmaße anzunehmen. Ich drücke euch die Daumen, dass ihr die Passage unbeschadet übersteht.

    Habt ihr schon einen Plan wann ihr nachhause fliegt?

    Alles Gute
    Andy

  2. Linse Beate

    Salut ihr beiden !
    Mich hat der Ernst des Lebens wieder voll im Griff. Ich wünsche euch von Herzen eine Sharkfreie Weiterfahrt. Ich genieße es eurem Blog und der Route zu folgen … hat etwas urlaubsverlängerndes für mich 🤗.
    Ganz herzliche Grüße , und in diesem Sinne immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!
    LG Beate

  3. Ilona und Peter aus dem YCL

    Hallo Ihr beiden,
    immer wieder spannend und schön anzusehen was Ihr alles erlebt.
    Wir sind ja sehr gespannt ob und wann es über den großen Teich geht.
    Viele Grüße von den Fam-Besitzern, inzwischen hat selbige sich auf eine Dehler 25 vergrößert 😉
    Liebe Grüße
    Ilona und Peter

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