Bequia – Mayrreau – Union Island – Bequia – Chateaubelair Bay – St.Lucia
Atlantiküberquerung 26.12.2025- 12.01.2026 17 Tage 2.269 sm
Am Freitag den 26.12. um 14.00 Uhr haben wir den Hafen von Mindelo verlassen. Die Welle ist gleich wie bisher, so dass wir weiterhin uns kaum ohne festhalten im Boot bewegen konnten. Unsere Nachtwache haben wir wie bisher beibehalten. Am Abend haben wir Käsemaccaroni und Tomatensalat gemacht.
Am Samstag 27.12. haben wir nach 24 Std. 114,8 sm geschafft, abends gab es Ratatoui mit Reis, von 21.00 Uhr bis 4.30 sind wir motort, da der Wind nachgelassen hat.
Am Sonntag 28.12. haben wir nach 21 Std. 109,6 sm, abends gab es Nudeln mit Specksahnesoße. Andi und Gunnar haben draußen noch eine Zigarre und ein Glas Rotwein getrunken. von 3.00 – 9.00 Uhr sind wir motort.
Montag 29.12. haben wir nach 24 Std. 109,3 sm , um 11.00 Uhr haben wir das Vorsegel zum Schmetterling segeln gesetzt. Abends haben wir Currygeschnetzeltes mit Vollkornreis gekocht. Nachts um 4.00 Uhr wurde der Wind wieder stärker 16-18Kn.
Dienstag 30.12. haben wir nach 24 Std. 126,4 sm, abends gab es Kartoffeln mit Karotten und Nürnberger Rostbratwürste.
Mittwoch 31.12. nach 24 Std. 140,8 sm, strahlender Sonneschein, Wind 16-18 Kn, nachts bis zu 20 Kn. Abends Nudeln mit Bolognesesoße, Gurkensalat. Wir haben uns um 9.00 Uhr hingelegt und den Wecker wieder auf 11.00 Uhr gestellt. Wir haben uns eine Mitternachts-Vesperplatte gemacht und um 12.00 Uhr mit Sekt angestoßen. Um 1.00 Uhr sind wir ins Bett und Andy hat seine Nachtwache weiter gemacht.




Am Donnerstag den 1.1. sind wir erst um 11.30 Uhr aufgestanden, gefrühstückt. Wir haben 147,7 sm in 24 Std. gesegelt. Wir hatten wieder Probleme mit dem Wassermacher. Heute war unser erster Duschtag an Bord. Um die Batterien aufzuladen haben 4 Std den Motor mit laufen lassen und den Wassermacher haben wir 4 Std laufen lassen. Heute haben wir 2 Delphine gesehen und abends gab es Nudelsalat mit Bockwürsten.
Freitag 2.1. nach 24 Std. 153,8 sm, abends gab es frisches Brot, Wurst, Oliven und den restl. Nudelsalat.
Samstag 3.1. nach 24 Std. 134,1 sm , abends gab es Chili Con Carne mit frischem Brot nach Andy`s Rezept, danach hat Gunnar noch flambierte Ananas gemacht. Gegen später hatte Gunnar auf einmal starke Schmerzen und hat sich vermutlich den Ischiasnerv eingeklemmt.



Sonntag 4.1. nach 24 Std. 133,8 sm, abends haben wir nur ein Vesper gemacht.
Montag 5.1. nach 24 Std. 139,0 sm abends Nudeln mit Zuccini Sahnesoße. Gunnar hatte weiterhin starke Schmerzen und konnte kaum laufen. Ich habe unserem Borddoc / Hausarzt eine E-mail geschrieben. Er hat uns trotz seinem Skiurlaub geantwortet und uns Tipps zur Schmerzlinderung geschrieben.
Dienstag 6.1. nach 24 Std. 143,6 sm, haben 3 Std. den Motor mit laufen lassen, damit die Batterien für die Nacht voll sind.
Mittwoch 7.1. nach 24 Std. 143,6 sm, wir haben 1,5 Std. den Wassermacher laufen lassen, die Pumpe für den Wassermacher ist bei Andy im Bad. Plötzlich sagt Andy zu uns, der Wassermacher macht auf einmal so komische Geräusche. Wir haben überall danach gesucht, bis Andy festgestellt hat, dass das Geräusch aus seinem Badschrank kommt. Durch das Geschaukel ist sein Rasierapparat umgefallen und dabei auf den Startknopf gefallen. Zum Glück lag es nicht am Wassermacher. Heute ist wieder Duschtag. Alles an Bord ist unheimlich beschwerlich, aufgrund der Welle. Gunnar hat sehr schlecht geschlafen, da er ziemlich starke Schmerzen im Rücken und seinem linken Bein hat.
Donnerstag 8.1. 122,7 sm, abends gab es Schinkennudeln mit Krautsalat. Den Küchendienst haben Andy und ich erledigt, da Gunnar nur noch im Bett liegt. Durch die Welle kann er seinen Rücken auch nicht schonen, da beim sitzen, liegen und laufen der Rücken immer in Bewegung ist um die Welle auszugleichen. Wir mussten uns beim schlafen auf dem Sofa und Bett festhalten, damit wir nicht rausfallen.
Freitag 9.1. 144,8 sm , abends Putencurry Geschnetzeltes mit Mais, Erbsen und Vollkornreis. Gunnar weiterhin starke Schmerzen. Mittlerweile nimmt er 4 x täglich Ibuprofen und Schmerztabletten jeweils die höchste Tagesdosis.
Samstag 10.1. 135,9 sm weiterhin strahlender Sonnenschein, die Segelstellung ist immer noch gleich / Schmetterling, abends haben wir uns Vesper gemacht, Gunnar´s Schmerzen werden nachts etwas besser.
Sonntag 11.1. 135,9 sm ich kann es langsam nicht mehr erwarten endlich wieder festen Boden unter den Füßen zu bekommen. Mittlerweile geht mir des Schaukeln unheimlich auf die Nerven. Seit über 14 Tagen haben wir jeden Tag den gleichen monotonen Tagesablauf. Abends gab es Nudeln mit Thunfisch-Sahnesoße.





Bequia 12.-13.1.2026
Montag 12.1. nach 20,5 Std 134,7 sm haben wir um 9.00 Uhr die Insel Bequia erreicht. Wir haben an einer Boje festgemacht. Zuerst haben wir gefrühstückt, kurz ausgeruht, die Betten abgezogen, Dreckwäsche sortiert und sind dann mit dem Dinghi an Land. Dort haben wir erst einmal eine Wäscherei aufgesucht, haben nochmals Schmerztabletten in der Apotheke geholt und sind zum einklarieren gegangen. Eigentlich wollten wir auf der Bank noch Geld wechseln, aber dort waren zuviele Kunden vor uns. Wir sind noch in eine kleine Bar, haben ein Bier getrunken und wieder zurück an Bord. Gunnar ist an Bord geblieben, da es ihm nicht so gut ging. Später kam noch ein deutscher Segler Dirk bei uns vorbei und wollte mit uns zum Abendessen gehen. Gunnar kam mit uns an Land, aber bis zum Restaurant hat er immer wieder Pausen eingelegt, da er beim Laufen extreme Schmerzen hatte.







Am Dienstag 13.1. haben wir erst einmal lange ausgeschlafen, haben nur einen Kaffee getrunken und sind an Land gefahren. Wir haben unseren Müll entsorgt, sind nochmals in die Apotheke und haben Gunnar Wärmepflaster gekauft, danach sind wir zur Bank und hatten das Glück, daß heute weniger los war. Danach sind wir in eine Bäckerei haben Kaffee getrunken und Bananenbrot gegessen. Überall sind kleine Gemüse- und Früchtestände. Das Obst und Gemüse ist unheimlich teuer. Wir haben für eine Ananas 10,–€ für eine Tüte Paprika mit 5 Stück 20,00€ bezahlt. Wir waren so frustriert, daß wir uns in einer Strandbar erstmal ein Bier gegönnt haben. Bei dem Ausblick auf die Bucht und das Meer kam das lang ersehnte Karibik-Feeling bei mir auf. Ich wollte unbedingt, daß Gunnar das auch alles sieht. An dieser Bar war sogar direkt davor ein Anlagesteg. Ideal für Gunnar, da muß er nicht soweit laufen. Als wir wieder zurück an Bord waren, wollte Gunnar unbedingt, daß wir ihn ins Krankenhaus fahren, weil das mit den Schmerzen nicht viel besser (zulangsam) wird. Ich habe schon gemerkt, daß er eher psychisch einen kompletten Durchhänger hat. Ich machte ihm den Vorschlag, daß Andy und ich uns bis um 16.00 Uhr ausruhen, weil die Hitze macht einen ganz schön schlapp, und wir dann zusammen mit dem Dinghi direkt in die Bar mit dem Anlagesteg fahren. Dort haben wir erst einmal einen Cocktail getrunken. Sind ca 150 m mit ganz vielen Pausen in die nächste Bar gelaufen. Dort haben wir Julia aus Franken und Sigi aus Tübingen kennen gelernt. Wir haben mit ihnen zusammen ein Bier getrunken und abgewartet bis der Regen wieder aufhört. Danach sind wir wieder zurück zu der Strandbar und haben dort lecker gegessen mit karibischer Livemusik. Es war ein richtig toller Abend und Gunnar hat sich auch wieder besser gefühlt.









Mayreau – Salt Whistle Bay 14.-16.1.2026

Am Mittwoch sind wir nach dem Frühstück um 11.00 Uhr ausgelaufen und zu der Insel Mayreau die Salt Whistel Bay gesegelt. Bei der Ausfahrt der Bucht stand diese kleine Privatjacht incl. Hubschrauber. Einfach gigantisch. Nach 2 Stunden haben wir die kleine Bucht erreicht, jedoch waren schon ziemlich viele Boote dort. Wir haben das Dinghi ins Wasser gelassen und endlich mein SUB aufgepumpt.
Andy und ich sind gleich direkt an den Strand geschwommen und haben die Bar´s dort erkundet. Dann sind wir wieder zurück an Bord, haben Gunnar auf das SUB gesetzt und sind mit ihm direkt zur Strandbar gepaddelt, damit er nicht soweit laufen muss. Andy hat am Strand für heute Abend frischen Thunfisch gekauft. Wir sind während Gunnar´s Krankheit ständig in Kontakt mit unserem Borddoc, ein ganz großes Lob an ihn. Heute hat Gunnar sogar eine ganz tolle Modivations E-mail von ihm erhalten. Gunnar braucht einfach mehr Geduld, aber es wird langsam besser.








Am Donnerstag haben wir draußen gemütlich gefrühstückt, haben dabei das Treiben in der Bucht beobachtet. Ich bin nochmals an den Strand geschwommen und habe die andere Seite des Strandes begutachtet. Gunnar und Andy sind an Bord geblieben. Gegen 18.00 Uhr sind wir dann mit dem Dinghi in die Jungle Bar zum Abendessen gegangen. Wir haben Fisch mit Reis und einer gefüllten halben Kartoffel gegessen. Für den Preis von 30,– € war das Fischfilet recht klein. Alles was man hier kauft ist nur noch teuer und man hat das Gefühl man wird ausgenommen.




Baradal Turtle Watching Reserve 16. – 17.1.2026
Freitag wir sind heute nach dem Frühstück zu der Insel Baradal motort. Wir liegen hier vor Anker und mussten trotzdem 35,00 € pro Nacht bezahlen, da dies hier ein Nationalpark ist. Wir sind mit dem Dinghi an Land gefahren, sogar Gunnar war dabei. Andy und ich haben geschnorchelt und nach den Schildkröten gesucht, aber leider keine gesehen. Aber allein das türkisblaue Meer ist einfach gigantisch. So habe ich mir die Karibik vorgestellt. Wir haben heute an Bord unsere Steaks von Las Palmas gegrillt, mit Bohnen- und Nudelsalat. Danach habe ich mich an meinen Laptop gesetzt und bringe die Homepage mal wieder auf das Laufende. Heute Nacht hat Gunnar wieder extrem starke Schmerzen in seinem Schienbein. Jetzt hat er auf den äußerst letzten Tipp von unserem Borddoc zurück gegriffen und es mit einer Kortisontablette versucht.








Am Samstag sind wir durch die zwei Inseln Petit Bateau und Petit Rameau motort. Leider hatten wir dort am Vortag keinen Ankerplatz bekommen.




Union Island Chatham Bay 17. – 20.01.2026
Am Samstag Mittag sind wir in der Bucht Chatham Bay angekommen Zwei Jungs haben uns angewiesen, wo wir den Anker setzen können. Danach haben Sie uns angeboten, dass wir heute Abend zu ihnen zum Essen kommen können. Es gab Fisch, Huhn oder Schwein mit Reis, Kartoffeln und Salat. Wir haben gefragt, wie viel es kostet. Der Fisch 100 und der gemischte Fleischteller 110 karibische Dollar EC$. Wir haben ihm gesagt, daß wir in der Jungle Bar von der Größe des Fisches entäuscht waren und er sicherte uns zu, es wäre eine größer Portion. Abends sind wir um 18.30 Uhr mit dem Dinghi an Land gefahren und wurden auch sehr freundlich begrüßt. Es war nur eine kleine Hütte und daneben wurde dann der Holzkohlegrill angefeuert. Die Sitzgelegenheit waren alle im Freien. Ich habe noch zu Andy gesagt, das sieht alles sehr unprofessionell aus. So war es auch. Unser Essen war kalt, der Fisch sah aus, als wäre er von gestern und nochmals aufgewärmt. Wir haben reklamiert, dass der Fisch und das Fleisch kalt sind. Nach einer Weile haben wir unseren Fisch und das Fleisch zurück bekommen und es hatte immer noch die gleiche Temperatur. Als wir am Schluß das komplette Essen reklamiert haben, hat er uns für jedes Essen einen Preis von 90 EC$ (30,00€) gemacht und erklärt, daß heute Mittag die Gasflasche zu Ende ging. Die Einheimischen zu unterstützen ist gut und recht, aber wenn man nur noch abgezockt wird, vergeht einem diese Einstellung.


Am Sonntag kam bereits am Vormittag ein großes Touristenschiff und an Land wurde ab 13.00 Uhr karibische Steel Livemusik angeboten. Dort haben wir ein Bierchen getrunken und uns sehr nett mit eine Engländerin unterhalten. Dann haben wir 3 Hütten weiter, wieder eine Pause gemacht. Dort haben wir eine Segelcrew mit 8 Gästen und einem Skipper aus dem Elsaß kennengelernt. Danach sind wir weiter und haben das neu gebaute Resort besichtigt. Gunnar hat am Anlagesteg auf uns gewartet, bis wir ihn mit dem Dinghi wieder abgeholt haben. Das war heute sein längster Spaziergang seit er die Ischiasschmerzen hat. Wir haben gestern von unserem Borddoc eine neue Liste über die Einnahme von Schmerztabletten für die nächtsten 8 Tage bekommen. Diese hat er uns, mit den vorhandenen Medikamenten, welche wir an Bord haben zusammen gestellt.






die schwimmende Strandbar






Am Montag haben wir schön gefrühstück, Andy und Gunnar haben gestern bereits am Wärmetauscher vom Motor das Gummi-Endstück geklebt, da dieses einen Riß hatte und evtl. auch noch ein Grund für unser Wasser im Motorraum ist. Das Problem Wasser im Motorraum ist immer noch nicht ganz geklärt. Heute regnet es immer wieder und ist auch bedeckt. Wir machen es uns heute einfach so richtig gemütlich an Bord. Es kommen immer wieder Einheimische zu uns an das Schiff und bieten uns frischen Fisch an. Wir haben 1,5 Kg Redsnapper bestellt. Mal schauen ob das funktioniert. Also wir mußten unseren Speiseplan umdisponieren, da keiner kam und uns einen Fisch prachte. Es gab Risotto mit Aubergine. In dieser Bucht habe ich 3 Schildkröten, aber jeweils immer nur den Kopf gesehen.
Palm Island / Mayreau Saline Bay 20. – 22.1.2026
Am Dienstag nach dem Frühstück sind wir dann zu der Palm Island motort. Es haben dort keine Boote geankert. Wir konnten direkt an eine Boje festmachen und haben von Bord aus erst einmal die Insel bewundert. Türkisblaues Wasser, weißer Sandstrand, tolle Palmen. Wir sind dann mit dem Dinghi an Land gefahren, damit Gunnar wieder auf festem Boden etwas laufen kann. Wir wollten zu den Häusern laufen und diese begutachten, da kam schon ein Einheimischer und sagte uns, daß diese Insel Privat sei und wir nur am Strand entlanglaufen dürfen. Das haben wir auch gemacht und sind danach wieder an Bord. Nachdem unser Boot ziemlich ungeschützt an der Boje lag und der Seegang zunahm, haben wir beschlossen in eine geschütztere Bucht die Saline Bay zu motoren. Nach dem der Anker gesetzt war, kam schon der erste Einheimische und hat uns einen Red Snapper angeboten. Andy hat sehr stark verhandelt und wir haben 2 Fische für 50 EC$ statt 80 EC$ bekommen. Abends haben wir den Fisch gegrillt mit Tomaten-Gurkensalat und Vollkorn Basmati Reis. Wir sind sehr lange noch draußen gesessen und haben den Abend bei Rotwein mit Zigarre genossen.










Am Mittwoch sind wir gegen Mittag mit dem Dinghi an Land gefahren und am Strand entlang gelaufen. Hier gibt es einen Salt Pond den wir noch besichtigen wollten, dieser war jedoch nichts besonderes. Gunnar benötigte wieder eine kleine Pause, so sind wir in die Loulou Bar gegangen und haben 2 Bier getrunken. Die Bierflaschen haben jedoch nur 280 ml. Wir haben uns die Speisekarte durchgelesen und beschlossen, daß wir abends hierher zum Essen gehen. Eine Einheimische hat uns erzählt, daß morgen das Touristenschiff Sea Dream kommt und die Live Steelband spielt. Wir sind um 18.15 Uht wieder an Land zum Abendessen gefahren. Die Bar war sehr gut besucht, jedoch die meisten haben nur etwas getrunken und sind schon bald gegangen. Es war ein Tisch mit 8 Personen vor uns zum Essen und noch ein 2 und 3 Personen Tisch zum Essen. Als wir bestellen wollten, sagte die Bedienung wir müssen noch kurz warten, bis das Essen an dem 8er Tisch serviert wird. Jetzt konnten wir unsere Bestellung aufgeben. Nach 1 Stunde fing Andy an, ich habe hunger, nach 1,5 Stunden kam die Bedienung und hat uns gefragt, was wir nochmals bestellt haben. Nach 2 Stunden kam dann das Essen. Zum Glück war das Essen gut und Gunnar hat eine Runde Bier für uns rausgehandelt. Der Preis mit 57,–€ war auch in Ordnung. Uns Deutschen fehlt einfach noch die Gelassenheit. Vermutlich müssen wir mal einen Joint rauchen, um runter zu kommen.






Am Donnerstag nach dem Frühstück wurden schon die ersten Gäste von der Sea Dream an Land gefahren und die Livemusik fing auch schon an zu spielen. Wir sind so um 11.15 Uhr auch an Land gefahren, da wurden wir gleich mit einem Begrüßungs Cocktail empfangen. Aus Höflichkeit haben wir nicht abgelehnt. Wir haben uns zu den Gästen gesellt und noch einen weiter Punsch getrunken. Dann wurde die Sektbar direkt am Strand eröffnet. Da haben wir noch ein Gläschen Sekt getrunken und Kavierkräcker dazu gegessen. Wir hatten ein nettes Gespräch mit einem New Yorker und haben uns einfach als Gäste der Sea Dream ausgegeben. Wir haben uns zum Mittagessen zu dieser New Yorker Gruppe gesellt und noch von dem tollen Büffett gegessen, danach haben wir einen Kaffee mit Cookies gegessen und haben uns dann so langsam von dieser Gesellschaft entfernt. Wie hat Andy in seinem Status geschrieben. „Wir wurden quasi unschuldigerweise mit dem Strom mitgerissen und waren genötigt, uns die Delikatessen mit einzuverleiben.“ Das Schwabenherz hat`s gefreut. Abends haben wir an Bord nur Krautsalat, eingelegte Auberginen mit frischen Brot gegessen. Es war ein toller Tag.












Bequia 23. – 26.01.2026
Am Freitag nach dem Frühstück sind wir wieder nach Bequia gesegelt. Wir sind so gegen 15.00 Uhr in Bequia angekommen, haben das Boot und Dinghi fertig gemacht. An Land haben wir in der Apotheke nochmals die Tabletten aufgefüllt, Geld abgehoben und noch einen kleinen Spaziergang durch den Ort gemacht. Gunnar hat den Ort beim letzten Mal noch nicht gesehen. Abends waren wir in einem Lokal mit Livemusik und haben leckere Spareribs gegessen.
Am Samstag haben Gunnar und Andy das Wärmetauscher Rohrbündel repariert. Gegen 16.00 Uhr haben wir unsere Steaks an Bord gegrillt und sind danach noch an Land gefahren. Wir haben am Strand entlang einen schönen Spaziergang gemacht und sind danach noch in eine Hotelbar direkt am Strand gegangen. Es war ein herrlicher Abend.





Am Sonntag sind wir gleich nach dem Frühstück an Land. Haben dort den Müll entsorgt, nochmals Geld am Automaten geholt, ausklariert und Gunnar hat sich im Krankenhaus erkundigt, ob heute Sprechstunde ist. Uns wurde gesagt, dass erst Morgen um 8.00 Uhr Sprechstunde ist und wir früh kommen sollen. Danach sind wir noch in die Bäckerei zum Kaffee trinken. Wir bereits bei unserem letzten Besuch, gab es nur Bananenbrot als frische Backwaren. Wir haben einen Spaziergang gemacht, Gunnar ist nach seinem Tempo gelaufen und Andy und ich sind den Princess Magret Trail Way zu einem anderen Strand gelaufen. In dieser Bucht sind die Segelboote, welche Ankern und wir haben vor Ort an einer Boje festgemacht. Wir sind den Strand entlang gelaufen und auf dem Rückweg sind wir die Straße entlang gelaufen. Dazwischen haben wir an der Bar ein Bier und Wasser getrunken.





Auf dem Rückweg haben wir Gunnar in einer Cocktailbar getroffen und haben dort ein Bier getrunken und Chicken Wings mit Pommes gegessen. Wir hatten dort ein gutes Wlan und ich habe sehr lange mit meine Schwester Ute telefoniert. Wir sind zu einem Mittagsschlaf zurück an Bord. Abends um 19.00 Uhr sind wir in das Hotel Restaurant mit eigenem Anlegesteg gefahren. Die Jungs haben einen Lobster und ich Thai Curry mit frischem Fisch gegessen.




Am Montag sind Gunnar und ich um 7.15 Uhr ins Krankenhaus gefahren. Trotz der tollen Unterstützung unseres Hausarztes hat Gunnar nachts und beim Laufen immer noch diese Schmerzen im Schienbein und wollte sich unbedingt eine Kortisionspritze geben lassen. Um 7.30 Uhr waren wir die Nummer 3 der Patientenliste. Um 9.00 Uhr wurde Gunnar aufgerufen, um Blutdruck, Gewicht und Alter aufzunehmen. Wir haben festgestellt, daß Gunar seit letzten Januar 15 Kg abgenommen hat. Um etwa 10.15 Uhr wurde er zur Behandlung aufgerufen. Der Wartebereich, welcher sich vor dem Gebäude befand, war mittlerweile sehr voll. Nach ca. 15 Minuten kam Gunnar wieder zurück, um mir mitzuteilen, daß der Arzt welcher für diese Probleme zuständig ist, erst am Samstag wieder kommt. Also sind wir zurück an Bord, haben noch schnell etwas gefrühstück und sind weiter nach St. Vincent gesegelt.
St. Vincent / Chateaubelair Bay 26. 27.01.2026
Wir sind am Montag am Spätnachmittag angekommen, sind noch ins Wasser zum Baden und haben den Abend an Bord verbracht. Seit wir hier ankern, kommen etwa jede Stunde, Boys mit ihren SUP oder Paddelbooten vorbei und wollen uns Tomaten, Mango, Kokosnüsse oder den Müll entsorgen verkaufen. Gunnar und Andy haben den Wassermacher angeschaltet, um unseren Frischwassertank wieder etwas aufzufüllen. Und wieder das nächste Problem da. Er funktioniert schon wieder nicht. Andy hat ihn ausgebaut und mit Gunnar zusammen, nochmals alles auseinander gebaut. Fehlanzeige er funktionert nicht mehr. Bei Gunnar mal wieder ein totaler Tiefpunkt. Nachts kamen die Schmerzen noch dazu und er war total am Boden zerstört. Er hatte eine schlaflose Nacht.



St.Lucia / Soufriere Bay 27. – 29.01.2026

Am Dienstag bevor wir den Anker hochziehen, musste wir erst noch Andy am Mast hochziehen, damit er eine verklemmte Leine lösen konnte. Problem gelöst und wir können starten. Wir hatten einen super Wind, eine „bescheidene“ Welle und mit wurde schon wieder schlecht. Gunnar war müde von der schlaflosen Nacht und bei mir hat der Kaugummi gegen Übelkeit gewirkt. So haben wir einen Mittagschlaf gemacht und Andy hatte das Boot unter Kontrolle.Wir sind so gegen 18.00 Uhr in der Bucht angekommen. Wir haben etwas außerhalb geankert und nicht an einer Boje angelegt.
Am Mittwoch sind wir an Land gefahren zum Einklarieren. Zuerst mussten wir zum Zoll, dann an den Schalter für Gesundheit, dann beim Hafenbüro unsere Gebühr bezahlen und zum Schluß mussten wir wieder ein separates Gebäude zu Immigration aufsuchen. Danach haben wir eine Apotheke aufgesucht, um die empfohlenen Medikamente unseres Hausarztes zur Entspannung der Muskeln zu besorgen. Wir hatten leider kein Glück. Wir haben den Ort noch besichtigt. Mein Eindruck war, dass dieser Ort sehr ärmlich ist. Wir haben in einer Bar noch ein Bier getrunken, damit Gunnar sich etwas ausruhen kann und sind dann weiter am Meer entlang gelaufen. Später sind wir zurück an Bord und haben zu Abend gegessen. Gunnar ist nun zu dem Entschluß gekommen, daß er in Martinique jemanden sucht der eventuell den Wassermacher reparieren kann, ansonsten will er für das nächste Jahr einen neuen anschaffen. Heute konnte er wenigstens gut schlafen.









St. Lucia / Marigot Bay 29. – 30.01.2026
Wir sind am Donnerstag um ca. 12.00 Uhr in der Marigot Bay angekommen. Um ca. 15.00 Uhr sind wir mit dem Dinghi an Land gefahren und auf der Steganlage um den Hafen gelaufen. Es ist ein kleiner Hafen, aber es waren große Yachten dort und auch einige Wrack die seit dem Hurrican vor sich hin rosten. Nachdem Gunnar immernoch nicht zu lange laufen kann, sind wir in eine Restaurant/Bar und haben uns einen Cocktail gegönnt. Wir wollten schon bezahlen, da hat man uns die ab 17.00 Uhr die Happy Hour Karte vorgelegt. Das konnten wir uns nicht entgehen lassen. Die Jungs haben 4 Cocktails und ich 3 getrunken. Wir haben für 19.30 Uhr einen Tisch reservieren lassen. Wir sind vorher noch an Bord und haben uns noch kurz hingelegt, um den Alkohol ein wenig zu verarbeiten. Als wir nach einer halben Stunde wieder wach wurden, hatte keiner mehr Lust zum Abendessen zu fahren. So haben wir an Bord ein Vesper gemacht.







Rodney Bay 30. – 31.01.2026

Wir sind am Freitag bei bewölktem Wetter um ca. 15.00 Uhr in der Rodney Bay angekommen. Wir fahren mit dem Dinghi an Land, um uns anzumelden. Andy hat mittlerweile einen dicken Fuß, da wollten wir in der Apotheke noch eine Salbe holen. Im Hafenbüro haben wir Sarah kennengelernt, die Kojencharter anbietet. Sie meinte, Andy sollte die Kortisontabletten nehmen, welche Gunnar auch für seinen Rücken nimmt.
Während Gunnar uns anmeldet, sind Andy und ich nochmals an Bord gefahren, um die Tablette einzunehmen. Auf der Rückfahrt sind wir in einen Platzregen gekommen. Wir waren komplett naß. Wir sind mit Sarah und Paul (aus Ravensburg) noch ein Bier trinken gegangen und haben dabei noch eine andere Sarah und Andreas kennengelernt. Danach waren wir noch Pizzaessen. Durch die nasse Kleidung war es mir dann irgendwann richtig kalt und ich wollte an Bord um mich umzuziehen.


Wunderschöne Eindrücke und eine beträchtliche Speisekarte 😆 – wir hoffen, Günni kommt bald wieder schmerzfrei auf die Beine.
Liebe Grüße Anja&Christian 😘
Eine wunderbare Reise!
Es freut mich sehr, dass ich euch bei winterlichem Wetter virtuell in die Karibik „begleiten „ kann
Ganz liebe Grüße, weiterhin viel Freude und vorallem gute Besserung ❤️🩹 an Gunnar!
HG Beate
Tolle Bilder und Berichte. Sind schon gespannt auf die nächste Folge. Sieht auch kulinarisch sehr interessant aus. Wir wünschen Euch noch eine wunderschöne stressfreie Reise und Gunnar zügig gute Besserung .
Liebe Grüße Biggi und Manne