Mayreau – Union Island – Petit St. Vincent – Carriacou – Grenada
St.Vincent 2. – 7.4. die Insel Mayreau – Saline Bay

Am Donnerstag sind wir gegen 10.00 Uhr zur Saline Bay gesegelt. Wir haben unseren Anker gesetzt und den Tag über an Bord genossen. Wir sind schwimmen gegangen und mittags haben Kinder mit ihren Optis`s und Sunfish trainiert. Sie haben unser Schiff als Rundungsboje benutzt. Den ganzen Mittag sind sie um uns herum gesegelt.
Zum Schluß kamen zuerst die Opti-Kinder zu uns und fragten nach Süßigkeiten und dann noch die Sunfish Kinder. Ich habe jedem ein Schoko- und Müsliriegel in die Tüte gepackt und ihnen zugeworfen. Sie haben die anderen 4 Boote in der Bucht auch nach Süßigkeiten gefragt. Abends haben wir an Bord gegrillt.



Am Freitag sind wir erst so gegen 12.00 Uhr mit dem Dinghi an Land gefahren. Wir sind in das Dorf hoch gelaufen. Die Schule ist ganz oben auf dem Hügel und von dortaus hatten wir einen tollen Blick auf Canouan, die Tobago Cays und Union Island. Das Wasser ist herrlich türkisblau. Auf dem Rückweg sind wir an der Bäckerei vorbei gekommen, da hat der Besitzer uns zu sich gerufen und als er hörte, dass wir aus Deutschland kommen hat er uns die komplette aristokratische Verbidungen zu Hannover erklärt. Bis zurück zu Bismark und Napoleon. Geschichte ist sein Hobby. Seine Schwester kam später noch dazu, diese hat immer wieder die Augen verdreht. Er war total happy, daß er sein Geschichtswissen loswurde. Wir gingen weiter bergabwärts, da hat uns der nächste ansprochen und gefragt, ob wir ein Bier möchten. Dazu haben wir ja gesagt, dabei hat er uns gefragt, woher wir kommen und wo wir schon überall waren. Arthur erzählte uns, daß er 66 Jahre alt ist und als Motoringenieur auf großen Schiffen gearbeitet hat. Dadurch war er auf der ganzen Welt viel unterwegs, aber jetztz möchte er wieder in seiner Heimat sein und baut sein Haus wieder, nach dem Hurrikan. Zum Schluß waren wir noch auf der Rückseite der Upper Bay und haben The Ranch Escapade besichtigt. Wir haben noch 2 Red Snapper von einem Fischer abgekauft, die wir morgen grillen werden. Heute grillen wir noch unser Schweinefleisch.






Die Upper Bay – „The Ranch Escapade“ leider war es nicht geöffnet.



Am Samstag sind wir wieder an Land. Dieses mal sind wir nicht ganz hoch gelaufen, da gestern Gunnar´s Oberschenkel ziemlich verspannt war. Wir haben eine kleine Runde gedreht und danach in der Lolo Bar zwei Bier getrunken. Der Besitzer konnte sich noch an uns erinnern. Wir haben uns mit ihm über den Hurrikan unterhalten. Er hat uns auch Video´s auf seinem Handy gezeigt. Der letzte Hurrikan hat 1955 die Insel verwüstet. Wir sind am Strand entlang gelaufen, da hat ein Einheimischer seine Trommel gestimmt und uns erzählt, daß gestern das letzte Kreuzfahrtschiff für diese Saison da war.



Hinter uns hat diese Luxusyacht geankert. Die Besatzung war den ganzen mittag beschäftigt die Zelte, Stühle, Tische und das Büffet an Land zu bringen und aufzubauen. Die Gesellschaft hat dann abseits am Strand eine kleine Party gefeiert. Danach mußte alles wieder abgebaut werden. Die sind den ganzen Tag bei uns am Boot vorbei gefahren. Gunnar hat dann gegoogelt, daß dieses Boot für rund 300 – 350.000€ in der Woche gechartert werden kann.



Am Sonntag als wir morgens schwimmen gingen, hat Gunnar den luxoriösen Dreimaster Black Pearl entdeckt. Er hat gleich mal wieder gegoogelt, wem dieses Schiff gehört. Es ist unglaublich, wieviele Luxusyachten hier herum fahren. Wir sind an Land gefahren und zur anderen Bucht gelaufen, um die Black Pearl zu fotografieren. Wir haben bei Arthur am Haus noch geklopft, ob er evtl. Gunnar´s Machete schleifen kann. Leider war er nicht zu Hause. Als wir an Bord waren hat uns vom französischen Nachbarschiff eine deutsche Mitseglerin nach einer Herpescreme gefragt, diese hatte wir in unserer Bordapotheke. Wir haben uns recht lange mit ihr unterhalten. Um 17.30 Uhr sind wir dann zur Lolo Bar und haben unser vorbestelltes Essen recht pünktlich bekommen. Nicht wie letztes mal zusammen mit Andy mußten wir 2 Stunden auf das Essen warten. Arthur kam noch kurz vorbei und sagte uns, daß er heute bei den Union Island war. Wir sollten doch morgen vorbei kommen, damit er unsere Machete noch schleifen kann. Mittags waren bereits schon eine Menge Seglerfamilien am Strand. Diese kamen dann alle auch noch zum Abendessen. Auf dem Bildschirm hinter dem Tresen liefen mittlerweile Karaoke Songs. Die Gäste haben fleißg mit gesungen und die Stimmung wurde immer besser. Ein Segler hat sich zu uns gesellt und wir haben festgestellt, daß er aus der Steiermark kommt und bei einem Amerikaner mitsegelt. Es waren ca. 10-15 Boote mit sämtlichen Nationen die sich bei der ARC-Weltumsegelung kennengelernt haben und mittlerweile als eigene Gruppe bereits seit 17 Monaten unterwegs sind. Es war ein richtig toller Abend.





Am Montag sind wir nach dem Frühstück an Land und haben auch beschlossen, daß wir noch eine Nacht länger hier in der Bucht bleiben. Diesesmal haben wir Arthur zu Hause angetroffen und er hat Gunnar seine Machete geschliffen. Wir haben noch einen Spaziergang auf der Insel gemacht und waren in der Lolo Bar noch ein Bier trinken. Abends sind wir an Bord geblieben.
St.Vincent 7. – 9.4. die Insel Union Island – Clifton Harbour

Am Dienstag haben wir unser Dinghi festgemacht und sind so gegen 11.00 Uhr Richtung Union Island in die Clifton Harbour Bucht gesegelt. Beim einfahren in die Bucht mußte man sich streng an die Navigation halten. Die Bucht besteht aus einem Riff, welches nicht richtig zu erkennen ist. Wir haben an einer Boje festgemacht und sind an Land gefahren. Dieser Spaziergang war total erschrecken, wieviel Häuser noch zerstört sind und wieviele noch mitten im Aufbau sind. Manche Häuser werden nicht mehr aufgebaut, weil das Geld oder der Geldgeber fehlt. Ein kleines Resort direkt am Hafen bleibt vermutlich verwüstet.









Am Mittwoch sind wir wieder an Land, um uns auszuklarieren und Obst und Gemüse zu kaufen. Die vordere Front von dem Obst- und Gemüsemarkt ist nocht vorhanden und hinten sind im Kreis Container aufgestellt mit den einzelnen Verkaufsständen. Diese wurden bunt bemalt, das sieht richtig gut aus. Danach haben wir unsere Einkäufe an Bord gebracht und sind am äußersten Rand vom Riff zu der Strandbar gefahren. Diese ist genau gegenüber von Palm Island. Abends sind wir an Bord geblieben und haben gegrillt.









Petit St. Vincent 9.-10.4.
Am Donnerstag sind wir Richtung Petit St.Vincent gesegelt und an 2 Riffen vorbei gekommen. Eines davon heißt Mopion und war vor dem Hurrikan beliebt zum vorbei segeln. Auf dieser kleinen Insel stand ein schöner Sonnenschirm. Jetzt sind nur noch die Reste dieses Schirms zu sehen.

Wir haben vor der Insel geankert und Gunnar hat nachgelesen, daß diese Insel in Privatbesitz ist und nur der Strand begehbar ist. Beim Ankern kam der Eigner vom Charter Katamaran vorbei und hat uns auf ein Bier eingeladen. Den Eigner und die Besatzung haben wir gestern in der Strandbar auf dem Riff kennengelernt. Nachdem wir nur eine Nacht bleiben wollen, haben wir das Dinghi nicht ins Wasser gelassen, sondern sind mit dem SUB rüber gepaddelt. Das Wasser ist hier herrlich türkisblau.




Carriacou 10.-11.4. Anse La Roche Bucht

Am Freitag sind wir nach dem Frühstück nach Carriacou in die Bucht La Roche gesegelt. Nach 1 Stunde haben wir den Anker gesetzt und festgestellt, daß die Franzosen welche mit uns in Union Island im Customer Office saßen auch hier sind. Wir sind mit unserem SUB zu den Franzosen und haben Hallo gesagt und sind dann weiter an den Strand gepaddelt.
Es wurden ca. 30-40 Personen mit kleineren Booten am Strand abgeliefert, die alle in das Restaurant gingen. Gunnar hat sich mit einem der Gäste unterhalten und dieser hat gesagt, daß Tim´s Lobster die Besten seien. Wir haben uns direkt am Grill mit Tim unterhalten und gefragt, ob wir für abends einen Tisch reservieren können. Er meinte wir könnten um 16.00 Uhr kommen, da am Abend er nicht geöffnet hat. Also haben wir für 16.00 Uhr 2 Portionen Lobster bestellt. Wir haben noch einen Cocktail getrunken und sind wieder an Bord gepaddelt. Um kurz vor 16.00 Uhr wurden die Gäste wieder abgeholt und wir hatten einen Tisch ganz allein für uns. Es wurde nicht nur Lobster serviert, sondern Chicken, Fisch, Coconut Sauce, Salat, Reis, Garlic Kartoffeln und 2 halbe Lobster für 120 Ecs pro Person (40,00€). Wir waren total erstaunt. Um 17.00 Uhr kamen dann noch 10 Freunde von Tim die Geburtstag gefeiert haben. Wir haben zum Schluß noch den besten Pina Colada getrunken. Um 19.00 Uhr sind dann alle vor der Dunkelheit aufgebrochen und wir sind dann auch wieder an Bord gepaddelt. Das war das beste Essen seit langem. Einfach genial.









Carriacou 11. – 13.4. Tyrell Bay

Am Samstag sind wir mit herrlichem Wind eine 1 Stunde in die Tyrell Bay gesegelt. Wir sind um 11.30 Uhr angekommen und haben sofort das Dinghi ins Wasser gelassen, damit wir gleich zum Einklarieren an Land fahren können. Laut den Berichten von anderen Seglern ist es teilweise ziemlich schwierig mit den Beamten dort. Am Samstag schließt das Office um 14.00 Uhr.
Wir sind pünktlich angekommen, mußten jedoch noch warten, da 2 andere Segler vor uns waren. Gunnar und ich haben ausgemacht, im Falle jemand fragt, warum wir 2 Tage von Union Island nach Carriacou zum einklarieren brauchen, sagen wir, wir hätten einen Motorschaden gehabt. Das Büro ist klein, dass nur eine Person rein darf. So habe ich draußen gewartet. Nach ca. einer halben Stunde kam die Beamtin raus und hat mich gefragt, was wir für einen Motorschaden hatten.






Ich habe Sie die Frage 3 mal wiederholen lassen und mich entschuldigt, daß mein Englisch sehr schlecht ist. Dann habe ich zu ihr gesagt, daß mein Mann der Mechaniker an Bord ist und wir jeden Tag eine anderes Problem an Bord haben. Danach ist sie wieder ins Büro gegangen. Gunnar hat mir dann erzählt, daß diese immer wieder gefragt hat, warum wir erst 2 Tage nach dem ausklarieren in Union Island uns hier einklarieren, was an dem Motorschaden so lange gedauert hat. Auf alle Fälle wir haben unsere Papiere und können uns auf die Eindrücke und die Insel freuen. Wir sind mit dem Dinghi durch die Bucht gefahren, da dort sehr viele Boote ankern oder an der Boje liegen. Wir haben jedoch recht schnell festgestellt, daß hier mindesten 1/3 der Boote sehr verwahrlost und teils ohne Mast hier liegen. Wir haben Willi vom Titisee kennengelernt, er ist momentan schon seit mehreren Monaten in der Bucht, war aber schon die Jahre vorher mehrmals hier. Er hat uns über die Schäden von Beryll erzählt und wir haben auch Youtube Viedeo´s dazu angeschaut. Am Abend haben wir an Bord gegessen.






Am Sonntag sind wir nach dem Frühstück an Land gefahren und haben uns den Ort angeschaut. Es war für uns total erschreckend, wieviel Schaden Beryll hier angerichtet hat. In dieser Bucht haben sehr viele Boote vor dem Hurrikan Schutz gesucht und wurden total überrascht. Auch im Ort geht der Wiederaufbau langsam voran. Es fehlen einfach Materialien und vermutlich auch das Geld dazu. Auf dem Rückweg haben wir Willi und seine Frau noch getroffen. Willi sagte uns, wenn wir Lust hätten am Mo, Mi und Freitag von 9.00 – 10.00 Uhr könnten wir an der Wassergymnastik teilnehmen. Leider wollen wir am Montag weiter Richtung Grenada segeln.



Nicht nur die Häuser auch die Autos sind kaputt
Grenada 13. – 14.4. Grand Mal Bay
Am Montag haben wir nach dem Frühstück das Dinghi festgemacht und sind bei tollem Wind 6-8 Knoten und 5 Stunden gesegelt. Wir sind mittags um 15.00 Uhr angekommen und haben uns einen gemütlichen Nachmittag und Abend gemacht.
Am Dienstag sind wir mit dem Dinghi und 2 leeren Gasflaschen an Land gefahren. Hier konnte man momentan nur am Strand das Dinghi hochziehen, da ein Tanker Öl lieferte und den Zugang zum Dinghi Dock mit den Leitungen blockiert hat. Wir haben die Jungs in der Hütte gefragt, ob es in Ordnung ist, daß wir das Dinghi hier stehen lassen. Wir haben zuerst an einer Stelle das auffüllen der 2 Gasflaschen zahlen müssen, danach mußten wir durch den halben Ort laufen um die Auffüllstation zu finden. Die Einheimischen sind unheimlich hilfsbereit, wenn du nur ein kurzes Hallo sagst, fragen Sie gleich wie geht´s, wohin gehst du, woher kommst. Man hat immer gleich ein Gespräch. Danach haben wir unsere Gasflaschen bei den Jungs abgestellt und noch ein kleines Bierchen bei ihnen getrunken. Wir sind die andere Richtung der Mainstreet entlang. Hier muß man unheimlich aufpassen, daß man nicht angefahren wird. Gegenüber vom Beach haben wir im Supermarkt noch ein Takeaway Essen geholt. Bis wir rauskamen, hat es sehr stark geregnet. Wir haben unter der Überdachung des Supermarkets gegessen und fast eine Stunde gewartet, bis der Regen nachläßt. Bei der nächsten Gelegenheit sind wir zum Dinghi, haben vorher noch die Gasflaschen geholt und sind zum Glück trocken an Bord gekommen. Wir haben uns an Bord noch einen Kaffee gemacht und abends nur noch eine Kleinigkeit gegessen. Wir haben unsere nächste Route geplant.







Grenada 15. – 17.4. Morne Rouge Gove Bucht
Am Mittwoch sind wir in die Bucht motort. Es waren nur 3.8 sm. In der Bucht vor St. Georg haben wir wieder ein Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff“ gesehen. Wir haben in der Bucht geankert, es war garnicht so einfach, da immer wieder in Boen 18-22 Knoten kamen und ich Gunnar über das Headset kaum verstehen konnte. Wir haben gestern schon festgestellt, daß im Schlafzimmer zum Bad der Teppichboden naß ist. Bevor wir mit unserem SUB an Land paddeln, hat Gunnar nochmals ein paar Bodenbretter angehoben und festgestellt, daß wir wieder Wasser im Boot haben. Diesmal ist es aber Süßwasser. Das kann also nur vom Regen kommen, aber wo ist die undichte Stelle. Liegt es am Geräteträger ???? Auf alle Fälle paddeln wir jetzt mal an Strand und genießen den schönen Tag. Wir trinken in der Strandbar ein Bier und Gunnar möchte noch eine Kleinigkeit essen. In der Zwischenzeit kommt ein Touristenboot „Rhum Runner“ und bringt die ganzen Touristen von „Mein Schiff“ an Land. Gunnar und ich gehen am Strand spazieren und baden. Die deutschen Touristen stehen im Wasser mit ihren Punschbechern in der Hand und schwimmen und liegen nur um das Boot herum. Abends genießen wir die Ruhe an Bord.





Am Donnerstag haben wir nach dem Frühstück lange mit Jacques und Dania telefoniert. Nachdem wir genau zwischen zwei schönen Stränden ankern, paddeln wir heute an den rechten Strand. Dort sind zwei total unterschiedliche Resort. Wir haben unser SUB ganz hoch an den Strand geschoben und sind am Strand entlang an den 2 Resort vorbei. Rechts ist das moderne Resort, wo die einzelnen Zimmer in den Fels gebaut sind. Auf der linken Seite ist ein Resort, welches ein tolles thailändisches Spa und einen tollen Erlebnisparcour mit der Monkey-Bar hat. Auf dem Rückweg haben wir uns noch mit einem Angestellten vom Resort unterhalten. Als wir zu unserem SUB laufen, haben wir festgestellt, daß es nicht mehr da ist. Da ging uns mal kurzfristig ganz schön die Düse, wie kommen wir wieder zurück an Bord. Wir haben das Meer nach einem treibenden SUB abgesucht, da heute teilweise recht kräftige Böen sind. Wir gingen wieder zurück zu dem Hotelangestellten und wollten gerade unser Problem schildern, da sehe ich unser SUB zwischen den Hotelcats. Der Angestellte sagte uns, daß es bereits im Wasser getrieben ist und er hat es an Land gezogen. Wir haben uns vielmals bei ihm bedankt. Danach sind wir um den Felsen gepaddelt und wieder an den gestrigen Strand, welcher öffentlich ist. Wir haben in der Beach-Bar zusammen eine Portion Wraps mit Pommes gegessen und 2 Bier getrunken. Hier heißt das einheimische Bier STAG. Am Abend haben wir an Bord gegrillt.

















Grenada 17. – 19.4. True Blue Bay
Am Freitag sind wir gemütlich in die True Blue Bay motort und haben an einer Boje festgemacht. Der Dinghi-Steg ist direkt in dem True Blue Bay Resort. Wir sind zum Empfang und wollten uns anmelden, aber man hat zu uns gesagt, entweder wir laufen rüber in die Prickly Bay oder unten am Steg ist eine Telefonnr. wo wir uns anmelden können. Das war uns alles zu umständlich, daher haben wir nichts unternommen. Wir haben das Resort erkundet, da wir die Pools, Duschen und das Restaurant mit benutzen dürfen. Wir sind noch in der Umgebung durch ein Villenviertel spaziert. Danach haben wir seit langem mal wieder ein Eis im Resort gekauft. Abends haben wir an Bord gegessen, da wir unser restliches Fleisch aus der Gefriertruhe essen müssen.







Am Samstag sind wir trotz der Hitze 1,9 km zu dem ACE Hardware Store gelaufen. Wir haben eine Packung Plastiksäcke gekauft, um unsere Kissen, Decken und Kleidung zu vakuuminieren. Auf dem Rückweg haben wir einen kleinen Imbiss endeckt, die Chicken gegrillt haben und das Nationalgericht Oil down anboten. Wir haben eine Portion Oil down bestellt. Es war nicht schlecht, aber ich müßte es kein zweitesmal Essen. Den Abend haben wir an Bord verbracht und die Live-Musik vom Restaurant genosssen.
Grenada 19. – 30.4. Prickly Bay – Spice Island Marine
Am Sonntag sind wir in die Prickly Bay motort und haben uns wieder an einer Boje festgemacht. Das ist nun unsere letzte Ankerbucht für diese Saison. Abends sind wir in das One Love Restaurant direkt am Dinghi Dock zu Happy Hour gefahren.
Am Montag haben wir in der Spice Island Marine zuerst einmal einen Krantermin für Donnerstag 11.00 Uhr ausgemacht. Danach sind wir noch zum Rigger gegangen und haben einen Termin für Donnerstag Mittag ausgemacht. Wir haben noch ein kleines kaltes Bier getrunken und sind wieder zurück an Bord. Ich habe schnell unsere Betten abgezogen, dann sind wir wieder an Land um die Wäsche zu waschen. Momentan funktioniert nur eine Waschmaschine und man kann nur kalt waschen. Später kurz vor dem Abendessen haben uns Michele und Lizy besucht. Wir haben das deutsche Pärchen am letzten Tag, bevor Dania und Felix heimflogen, vor Young Island getroffen. Unser Boot erkennt man halt überall. Wir haben uns für morgen Abend zur Happy Hour verabredet.







Am Dienstag und Mittwoch haben wir bereits einige Vorbereitungen an Bord gemacht und den Tag einfach genossen. Abends um 17.00 Uhr haben wir uns mit Michele und Lizy zur Happy Hour und einem Abendessen getroffen.
Am Donnerstag pünkltich um 11.00 Uhr standen wir vor dem Kran und sind auch sofort drangekommen. Wir haben mit dem Kranführer abgesprochen, wo er die Gurte anlegen muß und dann mußten wir das Boot verlassen. Um 12.30 Uhr war unser Boot komplett abgestrahlt von dem ganzen Algenbewuchs. Nachdem die Mitarbeiter alle 1 Stunde Mittagspause machen, sind wir auch ins One Love auf ein kühles Bier und Mineralwasser gegangen. Nach der Mittagspause ging es weiter. Unser Schiff wurde auf einen kleineren Sattelschlepper gehoben und dann wurden wir zu unserem Landliegeplatz gefahren. Nun steht unser Boot direkt an einer Straßenkreuzung wo momentan auch noch die Straße aufgerissen wird. Wir haben den ganzen Tag den Auto- und Baustellenlärm und dazu noch die Hitze.






Am Freitag morgens kam Allen zu uns an Bord und hat mit Gunnar die ganzen Reparaturen durchgesprochen, welche sie während unserer Abwesenheit machen müssen. Danach kam Kenny zu uns und hat uns erklärt, was wir alles beachten müssen, während unserer Abwesenheit. Da hier die Luftfeuchtigkeit sehr hoch und salzig ist, kann sich sehr schnell Schimmel auf den Polstern und Schränken ansetzen. Wir müssen alles mit Essigwasser abwischen und die Polster besprühen, die Kleider, Decken und Kissen werden wir in den Plastiksäcken vakuumieren. Wir haben unsere Kleidung aussortiert, welche wir wieder mit nach Hause nehmen. Dazu hat er uns einen monatlichen Care-Service vorgeschlagen, dieser umfasst, daß einmal im Monat jemand an Bord kommt, das Boot durchlüftet, die Batterien, die Bilge und auch sonstige Veränderungen am Boot kontrolliert. Dazu macht er ein Video und schickt es uns zu. Der Preis 110 U$ pro Monat. Wir werden diesen vermutlich für jeden 2. Monat in Anspruch nehmen.
Am Samstag haben wir das Dinghi, die Fender, Leinen gewaschen und die Luft rausgelassen. Gunnar hat am Dinghi noch eine Stelle geklebt. Ich habe die ganzen Medikamente durchgesehen und wieder einsortiert. Bei dieser Hitze kann man einfach nicht soviel arbeiten, wie man gerne möchte. Seit wir an Land sind funktionieren auch unsere Kühlschränke nicht mehr, da diese wassergekühlt werden. Gunnar hat mit dem Servicepersonal im One Love ausgemacht, daß wir jeden Abend einen Beutel Eis mitnehmen. Ich habe heute morgen um 6.00 Uhr noch frisches Brot gebacken, aber das funktioniert ohne richtigen Kühlschrank auch nicht mehr, da der Brotteig über Nacht gekühlt werden soll. Wir können an Bord unser Geschirr spülen und morgens die Zähne putzen, aber die Toilette kann nicht mehr benutzt werden. So müssen wir zum Duschen und die Toilette jedesmal zu den Sanitäranlagen laufen.
Am Sonntag haben wir das Dinghi noch verpackt. Um 11.00 Uhr wollen wir die 2,9 km zur Umbrella Beach Bar laufen, da Allen uns das empfohlen hat. Michele hat uns ein bißchen über die Busfahrten aufgeklärt. Wir sind gerade mal 300 m am Straßenrand entlang gelaufen, da schreit schon einer aus einem kleinen Transporterbus, ob wir einen Bus brauchen. Ich habe ja geschrien und bin zu ihm auf die andere Straßenseite gerannt. Ich fragte ihn, ob er zur Umbrella Beach Bar fährt, er sagte Ja und ich habe Gunnar zu mir gerufen. Für 10 ecs (3,30€ ) hat er uns direkt zum Beach gefahren. Auf dem Rückweg war es genau gleich. Es gibt keine Bushaltestellen, kein Fahrplan nichts. Du läufst am Straßenrand und die hupen oder rufen einem zu, ob du einen Bus brauchst. Total locker. Das werden wir jetzt öfter in Anspruch nehmen. Wir haben am Strand 2 Sonnenliegen gemietet und sind dann um 16.30 Uhr zum Abendessen in die Umbrella Beach Bar gegangen. Das war wirklich ein herrlicher Tag. Das Leben an Bord auf dem Landliegeplatz ist nicht mehr so angenehm, daher freue ich mich jetzt auf zu Hause.






Montag: heute haben wir am Boot die Stellen makiert, wo die Metallplatten angebracht werden sollen, damit die Leinen beim Anker nicht die vordere Aussenwand aufscheuern. Ich habe innen alles sauber gemacht, Gunnar hat 4 Dieselfilter gewechselt, das Segel zum Segelmacher gebracht. Allen war noch da und hat die Todo-Liste mit uns durchgesprochen. Ich ergänze unsere Homepage und heute Abend treffen wir uns mit Iain und Annie aus Schottland zur Happy Hour. Wir haben uns bereits in der Wallilabou Bay und der Rodney Bay getroffen. Sie haben am Dienstag ihren Krantermin und werden ihr Schiff auch in der Spice Island Marine lassen.
Dienstag: wir haben heute unsere Flüge gebucht, am 9.5. abends sind wir wieder zu Hause. Am Abend haben wir uns zur Happy Hour nochmals mit Michele und Lizy getroffen. Durch Zufall haben wir erfahren, daß Lizy, sie wohnte in Aulendorf, auch bei unserem neuen Hausarzt beim impfen war. Die Welt ist so klein.
Mittwoch: heute wird unsere neue Furlex montiert. Gunnar hat alle Dieselfilter gewechselt. Ich habe angefangen unsere Zudecken und Sofakissen in den Plastiksäcken zu vakumieren. Gunnar hat alle Leinen am Mast und Baum entfernt und verstaut.
Donnerstag: Wir haben beide Lazarette ausgeräumt und mit dem Schlauch Stellen abgespritzt, welche evtl. Wasser durchlassen könnten. Es war alles dicht. Also alles wieder einräumen. So um 11.00 Uhr kam Kendrik vorbei und hat sich von Gunnar die Stellen zeigen lassen, welche wir mit Metallplatten verstärken lassen wollen. Zwischen durch war ich noch vorne am Eingang und habe Tomaten und Eier gekauft. Dienstags und Freitags hat dort eine Frau ihren Stand aufgebaut und verkauft ihre eigenen Produkte. Nachdem morgen auch hier Feiertag 1.Mai ist, kam sie heute am Donnerstag noch. Ich habe weiter den Kleiderschrank ausgeräumt und einen großen Teil wieder vakumiert. Wir hören meistens um 15.30 Uhr auf zu arbeiten, Essen etwas, gehen Duschen und dann um 17.00 Uhr zur Happy Hour. Nachdem wir an Land keinen Kühlschrank mehr nutzen können, ist das Bier das erste kalte Getränk des Tages. Gestern sind wir um 19.30 Uhr wieder zurück an Bord, da wir niemanden Bekannten getroffen haben.
