We´ve fed up, we're going sailing
April 2026
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St.Vincent 2. – 7.4. die Insel Mayreau – Saline Bay

Am Donnerstag sind wir gegen 10.00 Uhr zur Saline Bay gesegelt. Wir haben unseren Anker gesetzt und den Tag über an Bord genossen. Wir sind schwimmen gegangen und mittags haben Kinder mit ihren Optis`s und Sunfish trainiert. Sie haben unser Schiff als Rundungsboje benutzt. Den ganzen Mittag sind sie um uns herum gesegelt.

Zum Schluß kamen zuerst die Opti-Kinder zu uns und fragten nach Süßigkeiten und dann noch die Sunfish Kinder. Ich habe jedem ein Schoko- und Müsliriegel in die Tüte gepackt und ihnen zugeworfen. Sie haben die anderen 4 Boote in der Bucht auch nach Süßigkeiten gefragt. Abends haben wir an Bord gegrillt.

Am Freitag sind wir erst so gegen 12.00 Uhr mit dem Dinghi an Land gefahren. Wir sind in das Dorf hoch gelaufen. Die Schule ist ganz oben auf dem Hügel und von dortaus hatten wir einen tollen Blick auf Canouan, die Tobago Cays und Union Island. Das Wasser ist herrlich türkisblau. Auf dem Rückweg sind wir an der Bäckerei vorbei gekommen, da hat der Besitzer uns zu sich gerufen und als er hörte, dass wir aus Deutschland kommen hat er uns die komplette aristokratische Verbidungen zu Hannover erklärt. Bis zurück zu Bismark und Napoleon. Geschichte ist sein Hobby. Seine Schwester kam später noch dazu, diese hat immer wieder die Augen verdreht. Er war total happy, daß er sein Geschichtswissen loswurde. Wir gingen weiter bergabwärts, da hat uns der nächste ansprochen und gefragt, ob wir ein Bier möchten. Dazu haben wir ja gesagt, dabei hat er uns gefragt, woher wir kommen und wo wir schon überall waren. Arthur erzählte uns, daß er 66 Jahre alt ist und als Motoringenieur auf großen Schiffen gearbeitet hat. Dadurch war er auf der ganzen Welt viel unterwegs, aber jetztz möchte er wieder in seiner Heimat sein und baut sein Haus wieder, nach dem Hurrikan. Zum Schluß waren wir noch auf der Rückseite der Upper Bay und haben The Ranch Escapade besichtigt. Wir haben noch 2 Red Snapper von einem Fischer abgekauft, die wir morgen grillen werden. Heute grillen wir noch unser Schweinefleisch.


oben Blick auf die Tobago Cays und untern Blick in die Whistle Bay
es sind noch nicht alle Häuser wieder renoviert


Die Upper Bay – „The Ranch Escapade“ leider war es nicht geöffnet.

Am Samstag sind wir wieder an Land. Dieses mal sind wir nicht ganz hoch gelaufen, da gestern Gunnar´s Oberschenkel ziemlich verspannt war. Wir haben eine kleine Runde gedreht und danach in der Lolo Bar zwei Bier getrunken. Der Besitzer konnte sich noch an uns erinnern. Wir haben uns mit ihm über den Hurrikan unterhalten. Er hat uns auch Video´s auf seinem Handy gezeigt. Der letzte Hurrikan hat 1955 die Insel verwüstet. Wir sind am Strand entlang gelaufen, da hat ein Einheimischer seine Trommel gestimmt und uns erzählt, daß gestern das letzte Kreuzfahrtschiff für diese Saison da war.

im Hintergrund die Lolo Bar

Hinter uns hat diese Luxusyacht geankert. Die Besatzung war den ganzen mittag beschäftigt die Zelte, Stühle, Tische und das Büffet an Land zu bringen und aufzubauen. Die Gesellschaft hat dann abseits am Strand eine kleine Party gefeiert. Danach mußte alles wieder abgebaut werden. Die sind den ganzen Tag bei uns am Boot vorbei gefahren. Gunnar hat dann gegoogelt, daß dieses Boot für rund 300 – 350.000€ in der Woche gechartert werden kann.

Am Sonntag als wir morgens schwimmen gingen, hat Gunnar den luxoriösen Dreimaster Black Pearl entdeckt. Er hat gleich mal wieder gegoogelt, wem dieses Schiff gehört. Es ist unglaublich, wieviele Luxusyachten hier herum fahren. Wir sind an Land gefahren und zur anderen Bucht gelaufen, um die Black Pearl zu fotografieren. Wir haben bei Arthur am Haus noch geklopft, ob er evtl. Gunnar´s Machete schleifen kann. Leider war er nicht zu Hause. Als wir an Bord waren hat uns vom französischen Nachbarschiff eine deutsche Mitseglerin nach einer Herpescreme gefragt, diese hatte wir in unserer Bordapotheke. Wir haben uns recht lange mit ihr unterhalten. Um 17.30 Uhr sind wir dann zur Lolo Bar und haben unser vorbestelltes Essen recht pünktlich bekommen. Nicht wie letztes mal zusammen mit Andy mußten wir 2 Stunden auf das Essen warten. Arthur kam noch kurz vorbei und sagte uns, daß er heute bei den Union Island war. Wir sollten doch morgen vorbei kommen, damit er unsere Machete noch schleifen kann. Mittags waren bereits schon eine Menge Seglerfamilien am Strand. Diese kamen dann alle auch noch zum Abendessen. Auf dem Bildschirm hinter dem Tresen liefen mittlerweile Karaoke Songs. Die Gäste haben fleißg mit gesungen und die Stimmung wurde immer besser. Ein Segler hat sich zu uns gesellt und wir haben festgestellt, daß er aus der Steiermark kommt und bei einem Amerikaner mitsegelt. Es waren ca. 10-15 Boote mit sämtlichen Nationen die sich bei der ARC-Weltumsegelung kennengelernt haben und mittlerweile als eigene Gruppe bereits seit 17 Monaten unterwegs sind. Es war ein richtig toller Abend.

eigentlich ist der Wirt Polizist in Mayreau und hilft seiner Frau in der Lolobar

abends beim Karaoke singen

Saline Bay bei Nacht

Am Montag sind wir nach dem Frühstück an Land und haben auch beschlossen, daß wir noch eine Nacht länger hier in der Bucht bleiben. Diesesmal haben wir Arthur zu Hause angetroffen und er hat Gunnar seine Machete geschliffen. Wir haben noch einen Spaziergang auf der Insel gemacht und waren in der Lolo Bar noch ein Bier trinken. Abends sind wir an Bord geblieben.

St.Vincent 7. – 9.4. die Insel Union Island – Clifton Harbour

Am Dienstag haben wir unser Dinghi festgemacht und sind so gegen 11.00 Uhr Richtung Union Island in die Clifton Harbour Bucht gesegelt. Beim einfahren in die Bucht mußte man sich streng an die Navigation halten. Die Bucht besteht aus einem Riff, welches nicht richtig zu erkennen ist. Wir haben an einer Boje festgemacht und sind an Land gefahren. Dieser Spaziergang war total erschrecken, wieviel Häuser noch zerstört sind und wieviele noch mitten im Aufbau sind. Manche Häuser werden nicht mehr aufgebaut, weil das Geld oder der Geldgeber fehlt. Ein kleines Resort direkt am Hafen bleibt vermutlich verwüstet.



bei den meisten Häusern fehlt das Dach und die Fensterscheiben
das kleine Resort mit eigenem Anlagesteg

der Anlagesteg

es sind auch viele Boote Schrott


das vorher eine schöner Weg vom Resort in das Dorf.

Am Mittwoch sind wir wieder an Land, um uns auszuklarieren und Obst und Gemüse zu kaufen. Die vordere Front von dem Obst- und Gemüsemarkt ist nocht vorhanden und hinten sind im Kreis Container aufgestellt mit den einzelnen Verkaufsständen. Diese wurden bunt bemalt, das sieht richtig gut aus. Danach haben wir unsere Einkäufe an Bord gebracht und sind am äußersten Rand vom Riff zu der Strandbar gefahren. Diese ist genau gegenüber von Palm Island. Abends sind wir an Bord geblieben und haben gegrillt.


die bunten Container

die erste Insel wo wir Kühe gesehen haben, ansonsten nur immer Ziegen
die Bar am Riff

es gab nur Cocktail´s mit Rum, früher konnte man hier auch gut Essen, aber Sie sind noch am Aufbau

das ist die 2. Strandbar daneben, ist mit dem Dinghi schlecht anzufahren.

die Insel wurde mit Muscheln aufgeschüttet.

hier gibt es eine Kiteschule

Petit St. Vincent 9.-10.4.

Am Donnerstag sind wir Richtung Petit St.Vincent gesegelt und an 2 Riffen vorbei gekommen. Eines davon heißt Mopion und war vor dem Hurrikan beliebt zum vorbei segeln. Auf dieser kleinen Insel stand ein schöner Sonnenschirm. Jetzt sind nur noch die Reste dieses Schirms zu sehen.

Wir haben vor der Insel geankert und Gunnar hat nachgelesen, daß diese Insel in Privatbesitz ist und nur der Strand begehbar ist. Beim Ankern kam der Eigner vom Charter Katamaran vorbei und hat uns auf ein Bier eingeladen. Den Eigner und die Besatzung haben wir gestern in der Strandbar auf dem Riff kennengelernt. Nachdem wir nur eine Nacht bleiben wollen, haben wir das Dinghi nicht ins Wasser gelassen, sondern sind mit dem SUB rüber gepaddelt. Das Wasser ist hier herrlich türkisblau.


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